Jugendliche schießen mit Airsoft-Pistole auf Passantin in Lüdenscheid
Salvatore HarloffJugendliche schießen mit Airsoft-Pistole auf Passantin in Lüdenscheid
Zwei Jugendliche aus Lüdenscheid sind den Behörden gemeldet worden, nachdem sie angeblich mit einer Airsoft-Pistole auf eine Passantin geschossen haben sollen. Der Vorfall ereignete sich am 11. Februar 2026 auf dem Parkplatz eines Discounters in der Altenaer Straße. Die Polizei schaltete sich ein, nachdem die Frau beschimpft und mit Plastikgeschossen beschossen worden war.
Die Frau hatte die beiden Minderjährigen zuvor aufgefordert, das Schießen mit der Airsoft-Pistole einzustellen, woraufhin diese sich gegen sie richteten. Statt der Aufforderung nachzukommen, feuerten sie laut Angaben mit der Airsoft-Pistole in ihre Richtung und beleidigten sie verbal. Wie die Beamten später bestätigten, blieb die Frau unverletzt.
Die Polizei betonte, dass das offene Tragen oder Abfeuern von Airsoft-Pistolen in der Öffentlichkeit gegen das deutsche Waffengesetz verstößt. Auch wenn Airsoft-Pistolen frei erhältlich sind, kann ihr Einsatz in öffentlichen Räumen zu gefährlichen Missverständnissen führen. Die Jugendlichen wurden ihren Eltern übergeben, es wurden jedoch Anzeigen gegen sie erstattet.
Die Behörden warnten, dass ähnliche Vorfälle rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können, da das Waffengesetz den öffentlichen Gebrauch von Nachbildungen von Schusswaffen einschränkt.
Der Fall wurde an die Jugendbehörden zur weiteren Bearbeitung übergeben. Die Polizei wiederholte, dass Airsoft-Pistolen – trotz ihrer Nicht-Tödlichkeit – in öffentlichen Bereichen nicht erlaubt sind. Den Jugendlichen drohen nun mögliche Strafen nach deutschem Recht.
Schulhof-Airsoft-Vorfall löst Polizeieinsatz aus
Ein separater Airsoft-Vorfall hat in der Region Besorgnis ausgelöst. Maskierte Jugendliche haben auf einem Schulhof mit Softair-Waffen geschossen und damit die Polizei auf den Plan gerufen. Dies folgt auf ähnliche leichtsinnige Aktionen mit Airsoft-Waffen an öffentlichen Plätzen. Die Behörden warnen davor, dass solche Handlungen die öffentliche Sicherheit gefährden und rechtliche Konsequenzen unter den strengen Waffengesetzen Deutschlands nach sich ziehen können.






