04 March 2026, 10:31

Isaak Cissé: Vom Senegal-Taxi zur Münchner FC-Bayern-Legende

Ein detaillierter alter Stadtplan von München, Deutschland, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und die umliegenden Gebiete mit detailreichen Einzelheiten und klassischer Schrift zeigt.

Sein Verlangen nach seinen Bayern-Idolen trieb ihn nach München - Isaak Cissé: Vom Senegal-Taxi zur Münchner FC-Bayern-Legende

Isaak Cissé ist Münchens berühmtester Taxifahrer – und sein größter Fan des FC Bayern München. Bekannt für seinen scharfen Humor und seine tiefe Liebe zum FC Bayern, rundet er nun Blickpunkt Sport mit seinen witzigen Sketchen ab. Seine Geschichte, von einer Kindheit im Senegal bis zum Ruhm in Bayern, wird am Montag, den 2. März, um 22:00 Uhr in einer BR-Dokumentation gezeigt.

Cissé wurde 1954 in Dakar als eines von 13 Kindern einer armen Familie geboren. Sein Vater arbeitete als Mechaniker und Koranlehrer, doch die Chancen auf ein besseres Leben waren gering. Mit 22 Jahren zog es ihn nach München – getrieben von seiner Leidenschaft für den FC Bayern. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten baute er sich dort als Taxifahrer ein neues Leben auf.

Mit der Zeit gewann er mit seinem bayerischen Dialekt – inklusive gerolltem "R" und lokalen Redewendungen – die Herzen der Münchner. Seine humorvollen Kommentare zu Fußball und Alltag machten ihn zum Stammgast in der BR-Sportssendung Blickpunkt Sport. BR-Redakteur Andreas Egertz nennt ihn den "bayerischen Witzbold" und lobt seine Fähigkeit, senegalesische Herzlichkeit mit Münchens erdiger Art zu verbinden.

Cissés Porträt wird im Rahmen der BR-Reihe Lebenslinien ausgestrahlt, die außergewöhnliche Persönlichkeiten vorstellt. Mittlerweile verheiratet und mit eigener Familie, plant er, in seinen späteren Jahren nach Dakar zurückzukehren. Doch sein Erbe in München bleibt: ein Mann, der die bayerische Kultur annahm, ohne seine Wurzeln zu vergessen.

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Die Dokumentation über Cissé läuft am 2. März und beleuchtet seinen Weg vom Senegal in die Münchner Fußballszene. Sein Humor und sein Dialekt haben ihn zur lokalen Ikone gemacht – eine Brücke zwischen Kulturen in der Stadt, die er heute Heimat nennt. Selbst wenn der traditionelle Münchner Dialekt langsam verschwindet, wird seine Stimme noch lange nachhallen.