16 March 2026, 12:21

Instone startet größten Wohnungsbau in Düsseldorf nach jahrelanger Flaute

Eine Stadtansicht von einem Gebäude aus, mit Gebäuden, Bäumen, Gras, Fahrzeugen, einer Brücke, Pfählen und einem bewölkten Himmel, mit einer Baustelle für einen neuen Wohnkomplex im Vordergrund.

Instone startet größten Wohnungsbau in Düsseldorf nach jahrelanger Flaute

Instone baut Wohnungsbauprojekte in Deutschland aus – nach Jahren der Flaute

Nach Jahren des Marktabschwungs expandiert die Instone Real Estate Gruppe ihre Wohnbauprojekte in ganz Deutschland. Das Unternehmen hat drei große Entwicklungsvorhaben übernommen, darunter sein bisher größtes Projekt in Düsseldorf. Neue Steueranreize im Rahmen des Wachstumschancengesetzes 2024 befeuern die Nachfrage der Investoren und machen die Vorhaben attraktiver.

Düsseldorfer Großprojekt als Kernstück der Expansion Im Mittelpunkt steht die Entwicklung Benrather Gärten in Düsseldorf, die Instone von der angeschlagenen Adler Group übernommen hat. Dort entstehen 800 bis 1.000 Wohnungen im mittleren Preissegment. Das Investitionsvolumen für dieses Projekt allein wird auf 450 bis 500 Millionen Euro geschätzt.

Neben Düsseldorf hat das Unternehmen zwei kleinere Projekte gesichert: Im Luitpold-Quartier in Nürnberg entstehen 160 Eigentumswohnungen, im Löwitz-Quartier in Leipzig 162 Mietwohnungen. Beide Vorhaben passen zu Instones Strategie, stark nachgefragte städtische Lagen zu erschließen.

Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteile Ein entscheidender Pluspunkt von Instone sind die geringen Baukosten: inklusive Grundstück liegen sie bei 3.500 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter, die reinen Baukosten sogar unter 3.000 Euro – deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Zudem hält das Unternehmen den QNG-40-Nachhaltigkeitsstandard ein und erfüllt damit höchste ökologische Anforderungen.

Steuerreform als Treiber für Investitionen Das Wachstumschancengesetz 2024 hat die Investorenstimmung deutlich verbessert. Laut den neuen Regelungen steigt die Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter wie Maschinen im ersten Jahr auf 30 Prozent – gültig für Anschaffungen zwischen 2025 und 2027. Zudem können Investoren bis 2027 bis zu 70 Prozent der Gewinne mit Verlusten verrechnen. Die Forschungsprämie wurde auf 25 Prozent für die meisten Unternehmen und 35 Prozent für KMU erhöht, mit einer Obergrenze von 4,2 Millionen Euro.

CEO sieht positiven Markttrend Wie Geschäftsführer Kruno Crepulja betont, entwickelt sich der Markt nun in eine positive Richtung. Die Nachfrage der Investoren steigt – angetrieben durch die Steuererleichterungen und die Fähigkeit des Unternehmens, Projekte zu wettbewerbsfähigen Konditionen umzusetzen.

Neustart nach langer Durststrecke Mit den jüngsten Übernahmen forciert Instone den Wiedereinstieg in den Wohnungsneubau nach einer langen Phase der Stagnation. Dank Steuervergünstigungen, die finanzielle Risiken mindern, und kontrollierten Baukosten positioniert sich das Unternehmen für ein stetiges Wachstum. Die ersten Wohnungen in den Benrather Gärten und den anderen Projekten sollen in den kommenden Jahren auf den Markt kommen.

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