30 March 2026, 22:13

Industriekultur-Netzwerke schmieden starkes Bündnis für mehr Tourismus und Austausch

Roter und weißer Zug in einem Museum ausgestellt mit Besuchern, Informationsschild und Innenbeleuchtung.

Industriekultur-Netzwerke schmieden starkes Bündnis für mehr Tourismus und Austausch

Drei große Industriedenkmal-Netzwerke bündeln ihre Kräfte, um Tourismus und kulturellen Austausch zu stärken

Die Vereinbarung wurde im LVR-Industriemuseum Hendrichshammer, einer historischen Schmiede in Solingen, unterzeichnet. Vertreter der Initiativen Industriekultur Bergisches Land, WasserEisenLand und der Route der Industriekultur besiegelten diese Woche in einer feierlichen Zeremonie ihre Partnerschaft.

Das neu gegründete Bündnis zielt darauf ab, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Bergischen Land, Südwestfalen und dem Ruhrgebiet zu intensivieren. Die Regionen verbinden tiefe industrielle Wurzeln, und die Netzwerke wollen sich gegenseitig unterstützen, gemeinsame Projekte entwickeln und das Besuchererlebnis verbessern. Sandra Brauer, Direktorin des Bergischen Museums, unterzeichnete für Industriekultur Bergisches Land, das sich auf Forschung, Tourismus und Bildung zum industriellen Erbe der Region konzentriert.

Die Route der Industriekultur ist eine bekannte 400 Kilometer lange Themenroute durch das Ruhrgebiet, die dessen industrielle Wahrzeichen präsentiert. WasserEisenLand wiederum deckt Südwestfalen ab und bereichert so die Zusammenarbeit. Auch die Europäische Route der Industriekultur (ERIH) unterstützt die Initiative und plant, bis 2026 gemeinsame Aktivitäten umzusetzen.

Der Bundesverband der Deutschen Industriekultur (BIKD) begrüßte die Partnerschaft als bedeutenden Schritt für den Erhalt des regionalen Kulturerbes. Die Netzwerke hoffen, durch die Bündelung ihrer Ressourcen und Expertise mehr Besucher anzuziehen.

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Im Mittelpunkt der Kooperation stehen gemeinsame Projekte, attraktivere Tourismusangebote und vertiefte kulturelle Verbindungen. Bis 2026 soll die regionale Zusammenarbeit voll funktionsfähig sein. Die Vereinbarung markiert ein neues Kapitel bei der Bewahrung und Förderung der industriellen Identität Westdeutschlands.

Quelle