Ibbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung für die Zukunft
Toralf ZänkerIbbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung für die Zukunft
Die Stadt Ibbenbüren hat Maßnahmen ergriffen, um ihr Engagement für nachhaltige und faire Beschaffungspraktiken zu stärken. Kürzlich fand eine interne Schulung statt, in der Mitarbeiter darin geschult wurden, diese Grundsätze umzusetzen. Die Initiative steht im Einklang mit globalen Nachhaltigkeitszielen und hat bereits Einfluss auf mehrere kommunale Ausschreibungen genommen.
Hendro Prabowo, der in der Stadtverwaltung für nachhaltige Beschaffung zuständig ist, leitet das Projekt. Zu seinen Aufgaben gehört es, bei der Beschaffung von Gütern die Produktlebensdauer, den Ressourcenverbrauch, die CO₂-Emissionen sowie die Arbeitsbedingungen zu bewerten. Diese Bemühungen tragen direkt zum Nachhaltigkeitsziel 12 der Vereinten Nationen bei, das Teil des Agenda-2030-Rahmens ist.
Dr. Krishan Gairola von der corsus GmbH leitete einen Workshop, in dem städtische Mitarbeiter in fairen Beschaffungsmethoden geschult wurden. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer betonte die Bedeutung dieser Veränderungen und hob die langfristigen Vorteile für die Gemeinschaft hervor.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) und Engagement Global gefördert. Bereits wurden mehrere Ausschreibungen mit Nachhaltigkeitskriterien abgeschlossen, weitere sind in Vorbereitung.
Ibbenbürens Vorstoß für fairere Beschaffung spiegelt die übergeordneten Bestrebungen wider, internationale Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen. Der Ansatz der Stadt stellt sicher, dass künftige Verträge Umwelt- und Ethikaspekte priorisieren. Weitere Informationen zur Initiative finden sich auf der Website des BMZ unter https://www.bmz.de/agenda-2030/sdg-12.






