Heike Tatsch stärkt Gleichstellungspolitik im LAG-Sprecherinnenrat Nordrhein-Westfalens
Toralf ZänkerHeike Tatsch stärkt Gleichstellungspolitik im LAG-Sprecherinnenrat Nordrhein-Westfalens
Heike Tatsch ist in den Sprecherinnenrat der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen in Nordrhein-Westfalen (LAG NRW) gewählt worden. Die Organisation ist das größte Netzwerk für kommunale Gleichstellungspolitik in Deutschland und vereint rund 383 Gleichstellungsbeauftragte aus der gesamten Region. Tatsch wird nun ihre Erfahrungen aus Lünen und dem Kreis Unna einbringen, um landesweite Gleichstellungs- und Inklusionspolitik mitzugestalten.
Die LAG NRW setzt sich als zentrale Interessenvertretung für die Gleichstellung der Geschlechter in der Kommunalpolitik ein. Ihre Mitglieder bringen Frauenbelange in politische Gremien ein, erarbeiten Positionspapiere und arbeiten mit Ministerien, Landesverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen. Zu den Schwerpunktthemen des Netzwerks zählen die Prävention von Gewalt, die Förderung von Frauen in Führungspositionen, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Stärkung interkultureller Gleichberechtigung.
Tatsch gehört nun einem Gremium aus acht Sprecherinnen an, die jeweils für vier Jahre gewählt werden. Ihr Engagement wird sich an den übergeordneten Zielen der Gruppe orientieren: die Unterstützung von Frauen in der Politik, die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie die Entwicklung nachhaltiger, kulturell inklusiver Ansätze. Darüber hinaus organisiert die LAG NRW Workshops, Fachkonferenzen und politische Diskussionsrunden, um Entscheidungen auf Landesebene zu beeinflussen.
Ihre Rolle im Sprecherinnenrat wird auch ihre lokale Arbeit in Lünen und im Kreis Unna stärken. Durch den Austausch mit Kolleginnen aus ganz Nordrhein-Westfalen will Tatsch Strategien weiterentwickeln, die regionale und landesweite Herausforderungen in der Gleichstellungspolitik angehen.
Die LAG NRW koordiniert weiterhin die Zusammenarbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und sorgt dafür, dass deren Anliegen bei Landespolitikerinnen und -politikern Gehör finden. Mit Tatschs Wahl bringt das Netzwerk zusätzliche lokale Expertise in die laufenden Projekte zu Gewaltprävention, Führungsgerechtigkeit und interkultureller Politik ein. Der Einfluss der Organisation erstreckt sich durch die direkte Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen und öffentlichen Kampagnen in der gesamten Region.






