05 May 2026, 06:20

Häusliche Gewalt: Menden diskutiert Schutz und Hilfsangebote für Betroffene

Plakat für den Frauentag von Team Redstone mit einem Bild einer Frau, die eine Fahne mit der Aufschrift "Frauenrechte" hält, Logos und Veranstaltungseinzelheiten unten.

Häusliche Gewalt: Menden diskutiert Schutz und Hilfsangebote für Betroffene

Öffentliche Veranstaltung zu häuslicher Gewalt in der Dorte-Hilleke-Bibliothek Menden

Am Mittwoch, dem 26. November, findet um 18:00 Uhr in der Dorte-Hilleke-Bibliothek in Menden eine öffentliche Veranstaltung zum Thema häusliche Gewalt statt. Die Abendsession ist Teil der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ und soll für das Thema sensibilisieren sowie Hilfsangebote für Betroffene aufzeigen. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Die Veranstaltung wird gemeinsam vom AWO-Frauenhaus, der Stadtbücherei Dorte-Hilleke und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Menden organisiert. Merle Schumann-Basse, Leiterin des AWO-Frauenhauses, wird in ihrem Vortrag die Bedeutung der Einrichtung als sicherer Ort und Neuanfang für Betroffene erläutern. Zudem stellt sie die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten vor, die Frauen und Kindern in Notlagen zur Verfügung stehen.

Eine Frau, die selbst häusliche Gewalt erlebt hat, wird ihre Geschichte teilen und Fragen aus dem Publikum beantworten. Die Diskussion soll das Verständnis fördern und einen offenen Dialog über ein Thema anregen, das oft im Verborgenen bleibt.

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Häusliche Gewalt betrifft nach wie vor viele Frauen und Kinder in unserer Gesellschaft. Die Veranstalter:innen betonen, wie wichtig Aufklärung und gesellschaftliches Engagement sind, um das Problem zu bekämpfen. Anmeldeschluss ist der 25. November 2025 – per E-Mail an stadtbuecherei@unsere-website oder telefonisch unter 49 2373 903-1600.

Der Abend bietet praktische Informationen zu Hilfsangeboten und gibt Betroffenen eine Plattform, um gehört zu werden. Durch den Austausch zwischen Expert:innen, Betroffenen und der Öffentlichkeit soll die Veranstaltung lokale Initiativen gegen geschlechtsspezifische Gewalt stärken. Interessierte werden gebeten, sich bis zum Anmeldeschluss einen Platz zu sichern.

Quelle