27 January 2026, 16:57

Hamburgs Panoptikum feiert Frischekick mit Reeperbahn-Jubiläum und 120 Wachsfiguren

Ein Raum voller Schaufensterpuppen in traditioneller japanischer Kleidung, Vitrinen mit verschiedenen Kleidungsst├╝cken, Informationsschilder und Deckenleuchten, die an eine Museumsausstellung erinnern.

Fr├╝hjahrsputz: Neue Glanz f├╝r Wachsfiguren im Panoptikum - Hamburgs Panoptikum feiert Frischekick mit Reeperbahn-Jubiläum und 120 Wachsfiguren

Hamburgs bekanntes Panoptikum bereitet sich auf seinen jährlichen Frischekick vor

Das traditionsreiche Wachsfigurenmuseum, das seit seiner Eröffnung im Jahr 1879 besteht, pflegt jedes Jahr seine Exponate mit größter Sorgfalt – damit alle Figuren in bestem Zustand bleiben. In diesem Jahr fällt die Auffrischung mit dem 400-jährigen Jubiläum der Reeperbahn zusammen, wobei lokale Legenden besonders im Fokus stehen.

Vom 12. bis 28. Januar bleibt das Museum für die alljährliche "Frühjahrsüberholung" geschlossen und öffnet am 29. Januar wieder seine Türen. In dieser Zeit werden alle 120 Wachsfiguren auf Vordermann gebracht: Kleidung wird gereinigt, Schuhe poliert, Hüte entstaubt. Auch kleinere Reparaturen stehen an, etwa das Ausbessern von Kratzern an Figuren wie Helene Fischer oder Julia Roberts.

Zwei volle Tage dauert allein das Styling der Haare. Elf Perücken – darunter auch die der verstorbenen Königin Elizabeth II. – wurden gewaschen und neu koloriert. Carmen Delhougne und Stylistin Henriette Masmeier leiten die Arbeiten, unterstützt von Susanne Faerber, einer Nachfahrin des Museumsgründers Friedrich Hermann Faerber. Obwohl das Team hinter der jährlichen Erneuerung in St. Pauli bestens bekannt ist, wurden die Namen in den offiziellen Aufzeichnungen dieses Jahres nicht erwähnt. Im Mittelpunkt des Panoptikums stehen weiterhin Figuren, die mit der Hamburger Geschichte verbunden sind – insbesondere solche, die zum Jubiläum der Reeperbahn passen.

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Die Generalüberholung sorgt dafür, dass die Wachsfiguren für die Besucher in bestem Licht erscheinen. Ab dem 29. Januar können Gäste frisch gestaltete Ausstellungen bewundern, darunter auch aktualisierte lokale Ikonen. Die Tradition der akribischen Pflege bleibt bestehen und macht das Panoptikum zu einem unverzichtbaren Teil des Hamburger Kulturerbes.