Gütersloh revolutioniert digitale Zusammenarbeit mit dem Urban Stack
Toralf ZänkerGütersloh revolutioniert digitale Zusammenarbeit mit dem Urban Stack
Gütersloh startet "Urban Stack" – digitale Plattform für kommunale Datenkooperation
Gütersloh hat den Urban Stack eingeführt, eine neue digitale Plattform, die Städten und Gemeinden helfen soll, Daten auszutauschen und gemeinsame Digitalprojekte zu entwickeln. Das System vereint Sensormessdaten, Open-Data-Portale und kollaborative Werkzeuge in einer vernetzten Infrastruktur. Mehrere benachbarte Städte und Kreise beteiligen sich bereits an der Pilotphase.
Der Urban Stack wurde von Gütersloh als gemeinsame Grundlage für Digitalisierungsvorhaben konzipiert. Er ermöglicht es Kommunalverwaltungen, verschiedene Datentypen – etwa Sensordaten – in ein zentrales System zu integrieren. Über ein Open-Data-Portal werden ausgewählte Informationen zudem öffentlich zugänglich gemacht.
Gütersloh hat zusammen mit dem Kreis Gütersloh sowie den Städten Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Detmold eine Kooperationsvereinbarung zur Nutzung der Plattform unterzeichnet. Jede teilnehmende Kommune zahlt eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro, die die technischen Einrichtungskosten und die Sensoreinbindung während der Pilotphase deckt.
Die Testphase läuft bis Ende 2026, danach soll der Urban Stack in eine feste rechtliche Struktur überführt werden. Das Projekt wurde bereits auf Smart-City-Veranstaltungen und Digitalkonferenzen in ganz Deutschland präsentiert und stößt bei anderen Kommunalverwaltungen auf Interesse.
Die Plattform ermöglicht es Städten und Kreisen, Daten untereinander auszutauschen und gemeinsam digitale Anwendungen zu entwickeln. Durch die Bündelung von Ressourcen sollen Abläufe effizienter gestaltet und die Kosten für einzelne Kommunen gesenkt werden.
Der Urban Stack bietet eine Lösung für die gemeinsame Arbeit an digitalen Projekten. Während die Pilotphase bis 2026 läuft, werden Gütersloh und seine Partner das System weiter testen und optimieren. Der Erfolg des Projekts könnte künftig beeinflussen, wie andere Regionen gemeinsame digitale Infrastrukturen aufbauen.






