25 April 2026, 16:12

Großrazzia in Lünen: Pyrotechnik, Lachgas und illegale Spielautomaten sichergestellt

Schwarze und weiße Zeichnung einer Fabrik mit Rauch aus Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pflanzen, Gras und einem Zaun, mit dem Text "New York State Penitentiary" unten.

Großrazzia in Lünen: Pyrotechnik, Lachgas und illegale Spielautomaten sichergestellt

Großrazzia in Lünen: 13 Betriebe kontrolliert – Pyrotechnik, Lachgas und illegale Glücksspielautomaten beschlagnahmt

Behörden in Lünen haben am 17. April eine großangelegte Kontrollaktion durchgeführt, bei der 13 Unternehmen in der gesamten Stadt überprüft wurden. An der Operation waren das Ordnungsamt, die Polizei und Ausländerbehörden beteiligt. Dabei wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt und verbotene Substanzen sichergestellt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Fokus standen Kioske, Restaurants und Spielhallen. In einem Kiosk im Stadtteil Brambauer beschlagnahmten Beamte mehrere Kartons mit pyrotechnischen Gegenständen. Zudem fanden sie 20 Behälter mit Lachgas (Distickstoffmonoxid), das unter Jugendlichen oft als Rauschmittel missbraucht wird.

Aus einem der Betriebe wurde ein illegaler Spielautomat entfernt. Darüber hinaus wurden 302 nicht zugelassene "Snus"-Produkte beschlagnahmt – orale Tabakbeutel, die in Deutschland verboten sind. Die Ermittler deckten zudem wiederholte Verstöße gegen gewerberechtliche Vorschriften auf, darunter fehlende Preis- und Pfandangaben sowie den Verkauf nicht deklarierter oder abgelaufener Waren.

Dr. Christian Klicki, Leiter des Ordnungsamts, betonte den Erfolg der gemeinsamen Aktion. Der Verkauf von Lachgas an Minderjährige ist in Lünen bereits untersagt, und bundesweite Regelungen begrenzen den Verkauf größerer Mengen, um Missbrauch vorzubeugen.

Bei der Razzia wurden gefährliche und illegale Gegenstände beschlagnahmt – von Pyrotechnik bis hin zu verbotenen Tabakprodukten. Den betroffenen Betrieben drohen nun mögliche Strafen, während die Behörden die Kontrollen auf schädliche Substanzen weiter verschärfen. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Ämter ermöglichte eine gründliche und wirksame Durchsetzung der Vorschriften.

Quelle