Großrazzia in Duisburg: Polizei schließt zwei Bars und nimmt Verdächtige fest
Salvatore HarloffGroßrazzia in Duisburg: Polizei schließt zwei Bars und nimmt Verdächtige fest
Die Polizei im Norden von Duisburg hat eine großangelegte Razzia gegen illegale Geschäfte durchgeführt. Beamte durchsuchten zehn Objekte, darunter Wettbüros, Bars und Kioske. Bei der Aktion kam es zu Festnahmen, Beschlagnahmungen und der sofortigen Schließung von zwei Betrieben.
Die Operation begann mit Kontrollen von etwa 105 Personen im Zielgebiet. Während der Durchsuchungen beschlagnahmten die Behörden in einer Bar an der Reinerstraße Haschisch und einen illegalen Spielautomaten.
Ein 21-jähriger Mann wurde dabei ertappt, wie er mit mehreren hundert Gramm Haschisch zu fliehen versuchte. Unterdessen wurde in einem Wettbüro ein 61-jähriger Albaner vorläufig festgenommen, da der Verdacht besteht, dass er sich unerlaubt in Deutschland aufhält. Er wurde in Gewahrsam genommen.
Insgesamt wurden vier Strafanzeigen erstattet. Darunter fielen Vorwürfe wegen illegalen Aufenthalts, Verstößen gegen das Cannabisgesetz, Urheberrechtsverletzungen und dem Betrieb illegaler Glücksspiele. In der Folge mussten zwei Betriebe aufgrund schwerwiegender Verstöße sofort schließen.
Insgesamt wurden zehn Gewerberäume überprüft. Im Fokus standen nicht lizenzierte Bars, Wettbüros und andere Gaststätten, die im Verdacht standen, gegen geltendes Recht zu verstoßen.
Die Razzia führte zu Beschlagnahmungen, Festnahmen und Betriebsschließungen. Die Behörden gaben keine weiteren Details zu ähnlichen Einsätzen in Duisburg seit 2020 bekannt. Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, illegale Aktivitäten in der Region einzudämmen.






