Graffiti-Sprühaktion am Düsseldorfer Hauptbahnhof: Verdächtiger mit Hausverbot entlassen
Toralf ZänkerGraffiti-Sprühaktion am Düsseldorfer Hauptbahnhof: Verdächtiger mit Hausverbot entlassen
Ein 35-jähriger Mann wurde als Verdächtiger für die Graffiti-Schäden am Düsseldorfer Hauptbahnhof identifiziert. Die Bundespolizei bestätigte seine Beteiligung durch Videoanalysen und Fingerabdruckvergleiche. Der Mann wurde später mit einem Hausverbot für das Bahnhofsgelände wieder auf freien Fuß gesetzt.
Beamte nahmen den Verdächtigen zunächst fest, nachdem er sich weigerte, einen Ausweis vorzuzeigen. Während der Überstellung zur Bundespolizeidienststelle wurde frisches Graffiti an der Bahnhofsfassade entdeckt. Überwachungsaufnahmen bestätigten anschließend, dass es sich um dieselbe Person handelte, die zuvor beim Sprühen beobachtet worden war.
In seinem Besitz wurde eine Sprühdose gefunden und als Beweismittel sichergestellt. Eine spätere Fingerabdruckanalyse ordnete ihn eindeutig dem Tatort zu. Die Behörden haben nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
Zuständig für den Fall ist die Bundespolizeidirektion in Sankt Augustin mit Sitz in der Bismarckstraße 108 in Düsseldorf. Medienanfragen können an die dortige Dienststelle gerichtet werden.
Der Verdächtige wurde zwar wieder freigelassen, muss jedoch mit einem Bahnhofsverbot und weiteren rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Staatsanwaltschaft hat offiziell Anklage wegen Sachbeschädigung erhoben. Die Ermittlungen werden von der Bundespolizeidirektion in Sankt Augustin weitergeführt.






