Gladbachs Sturmduo: Warum Tabaković und Kleindienst gemeinsam gefährlich werden könnten
Agata HübelGladbachs Sturmduo: Warum Tabaković und Kleindienst gemeinsam gefährlich werden könnten
Borussia Mönchengladbach könnte bald auf ein System mit zwei Stürmern umstellen. Die Spekulationen nehmen zu, da sowohl Haris Tabaković als auch Tim Kleindienst auf einen Platz in der Startelf drängen. Ihre starken Leistungen und die gute Verständigung auf dem Platz könnten den Trainer zu einem taktischen Wechsel zwingen.
Tabakovićs Einfluss seit seinem Leihwechsel von Hoffenheim ist unübersehbar. In zwei Spielzeiten bei den Kraichgauern erzielte er in 54 Einsätzen lediglich acht Tore. Bei Gladbach hat er in dieser Saison bereits 11 Treffer in 20 Partien markiert – und damit maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Mannschaft vom Tabellenende auf Platz 12 hochkämpfte.
Sieben dieser Tore fielen in den letzten acht Bundesliga-Spielen, einer Phase, in der Kleindienst verletzungsbedingt pausieren musste. Nun kämpft der Mannschaftskapitän um seine Rückkehr in die Stammelf. In der vergangenen Saison war er mit 16 Toren Gladbachs bester Torschütze.
Beide Stürmer sind 1,94 Meter groß und überzeugen durch eine körperbetonte, kämpferische Spielweise. Ihre enge Verbindung und ihre "Arbeitermentalität" lassen Fans und Experten über eine mögliche Doppelspitze spekulieren. Tabaković hat sich sogar bereits offen gezeigt, an der Seite von Kleindienst zu spielen.
Ob Gladbach tatsächlich auf ein System mit zwei Stürmern setzt, könnte sich bald klären. Das nächste Spiel gegen RB Leipzig könnte Aufschluss über die Pläne des Trainers geben.
Eine Offensive mit Tabaković und Kleindienst als Sturmduo würde Gladbach mehr Schlagkraft verleihen. Ihre kombinierte Physis, Laufbereitschaft und Torgefährlichkeit könnten die Spielweise der Mannschaft prägen. Die Leistungen in den kommenden Partien werden vermutlich darüber entscheiden, ob die neue Formation Zukunft hat.






