Gladbach-Star plötzlich Transfer-Kandidat?
Kevin Stögers Zukunft bei Borussia Mönchengladbach ist ungewiss, denn die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld wird immer größer. Der österreichische Mittelfeldspieler, der 2024 zum Verein stieß, kämpft mittlerweile um regelmäßige Einsatzzeiten – seine fehlende Spielpraxis gefährdet sogar seine WM-Chancen.
Die Probleme für Stöger begannen in dieser Saison, als Trainer Eugen PolanskiFlorian Neuhaus den Vorzug für die Startelf gab. Giovanni Reyna kam hingegen meist nur als Einwechselspieler zum Zug. Mit dem Aufkommen des 16-jährigen Wael Mohya, eines Rekordtalents, verschärfte sich die Situation weiter. Mohyas rasante Entwicklung macht ihn zu einer echten Option im Mittelfeld – und verringert Stögers Aussichten auf Spielminuten.
Der 30-Jährige hat zwar noch einen Vertrag bis 2027, inklusive einer Verlängerungsoption, die an seine Einsätze geknüpft ist. Doch seine Abwesenheit in der österreichischen Nationalmannschaft seit dem Sommer wirft Fragen über eine mögliche WM-Nominierung auf. Medienberichten zufolge könnte er im Winter einen Wechsel anstreben, um seine Karriere neu zu beleben und sich einen Platz im Kader zu sichern.
Ein Transfer würde Gladbach vermutlich eine Ablösesumme einbringen und dem Verein finanziellen Spielraum verschaffen. Bisher wurde jedoch kein konkreter Interessent genannt. Da Stöger hinter Neuhaus, Reyna und Mohya nur noch eine untergeordnete Rolle spielt, gilt er als wahrscheinlicher Abgangskandidat im Januar.
Sein Fall zeigt die wachsende Qualität im Gladbacher Mittelfeld: Sollte er gehen, würde der Klub nicht nur Geld einnehmen, sondern weiterhin über starke Alternativen verfügen. Stögers nächster Schritt könnte entscheiden, ob er sich noch in die WM-Pläne Österreichs zurückkämpft.






