Gelsenkirchens erste Safe-Harbor-Schule setzt Maßstäbe im Kinderschutz
Toralf ZänkerGelsenkirchens erste Safe-Harbor-Schule setzt Maßstäbe im Kinderschutz
Gesamtschule Buer-Mitte in Gelsenkirchen wird erste Schule der Stadt mit Safe-Harbor-Zertifikat für Kinderschutz
Dieser Samstag markiert einen Meilenstein: Die Gesamtschule Buer-Mitte in Gelsenkirchen erhält als erste Bildungseinrichtung der Stadt das Safe-Harbor-Zertifikat für Kinderschutz. Die Auszeichnung ist Ergebnis eines Pilotprojekts, das sogenannte "sichere Inseln" schaffen soll – Orte, an denen Kinder im Alltag bei Notsituationen Hilfe finden.
Monatelang hat die Schule das Konzept entwickelt und ihr Personal darin geschult, Anzeichen von Belastungen bei Schülerinnen und Schülern zu erkennen und angemessen zu reagieren. Ziel ist es, den Kindern klare Anlaufstellen zu bieten, wenn sie sich unsicher oder überfordert fühlen.
Lokale Unternehmen, Sportvereine und Gemeinschaftsinitiativen haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass das Modell bald in ganz Gelsenkirchen Schule machen könnte – weitere Bildungseinrichtungen planen bereits, ähnliche Maßnahmen einzuführen.
Auch die städtische Initiative KiJuTe (Kindertagesstätten, Jugendhilfe, Tagespflege), die sich auf Kinder- und Jugendwohlfahrt spezialisiert, steht hinter dem Safe-Harbor-Projekt. Bei Erfolg könnte der Ansatz als Vorbild für andere Regionen in Deutschland dienen.
Die Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt, um den Kinderschutz in der Gemeinde auszubauen. Mit immer mehr Schulen und lokalen Partnern, die sich beteiligen, soll ein Netzwerk vertrauenswürdiger Räume für Kinder in Not entstehen. Die offizielle Übergabe der ersten Auszeichnung findet an diesem Wochenende in der Gesamtschule Buer-Mitte statt.






