24 February 2026, 21:30

Gefälschte Papiere und 4 Tonnen zu viel: Lkw-Fahrer in Dortmund gestoppt

Eine Gruppe von Polizisten steht vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Pfeilern und Überdachungen, mit Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite und einem klaren blauen Himmel mit Bäumen, Ampeln, Masten und Flaggen im Hintergrund.

Gefälschte Papiere und 4 Tonnen zu viel: Lkw-Fahrer in Dortmund gestoppt

60-jähriger Lkw-Fahrer in Dortmund mit überladenem Fahrzeug und gefälschten Papieren gestoppt

Ein 60-jähriger Lkw-Fahrer wurde am Montag in Dortmund von der Polizei angehalten, nachdem Beamte ein extrem überladenes Fahrzeug entdeckt hatten. Der Mann, der ursprünglich aus Georgien stammt, besaß gefälschte polnische Dokumente. Die Behörden prüfen nun mögliche illegale Beschäftigung und weitere Straftaten.

Verkehrspolizisten hielten den Lastwagen gegen Mittag in der Nähe der Dorstener Straße und der Riemker Straße an. Das mit Schotter beladene Fahrzeug wog 11,8 Tonnen – und überschritt damit deutlich die zulässige Höchstlast von 7,49 Tonnen. Die Federung des Lkw hing sichtbar durch das Übergewicht durch.

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Der Fahrer präsentierte einen polnischen Führerschein und eine Aufenthaltserlaubnis, die sich später als Fälschungen herausstellten. Sein einzig gültiger Nachweis war ein georgischer Pkw-Führerschein ohne die erforderliche Erweiterung für den Güterverkehr. Er gab zu, die falschen Papiere genutzt zu haben, um in der EU als scheinbarer EU-Bürger arbeiten zu können.

Gefälschte Dokumente unter Lkw-Fahrern aus Osteuropa sind ein wachsendes Problem. In den vergangenen zwei Jahren registrierten deutsche Polizei und Zoll mehr als 1.200 Fälle von gefälschten Führerscheinen und Arbeitserlaubnissen. Allein 2025 deckte die Bundespolizei bei Routinekontrollen 682 solche Vorfälle auf.

Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen illegaler Beschäftigung und Urkundenfälschung. Der Lkw wurde wegen der gefährlichen Überladung beschlagnahmt. Die Ermittlungen zu möglichen Fälschernetzwerken und Verstößen gegen Arbeitsrecht laufen noch.