02 April 2026, 18:13

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Schwarzes und weißes Bild von Männern, die Fußball spielen, in einem Stadion mit Zuschauern auf den Rängen und Fahnen im Hintergrund.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit Fußballturnier für Zusammenhalt und Respekt

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In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das Einheit und gegenseitigen Respekt förderte. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" trafen Spieler:innen unterschiedlicher Herkunft zu einem Tag des fairen Miteinanders und der Solidarität aufeinander. Das Turnier bildete den Abschluss von zwei Wochen bundesweiter Aktionen, die sich gegen Diskriminierung und für mehr gesellschaftliche Teilhabe einsetzten.

Beim "Kick gegen Rassismus" traten neun Mannschaften ohne Schiedsrichter:innen an – stattdessen setzten sie auf gegenseitigen Respekt und Fairplay. Organisiert wurde das Event vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz. Statt Pokale erhielten alle Teams ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus", das die Botschaft der Kampagne unterstrich.

Das 2024 gegründete Bündnis engagiert sich ganzjährig gegen Rassismus und Ausgrenzung – durch Bildungsarbeit, Aufklärung und interkulturellen Austausch. In diesem Jahr gewann der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. das Turnier, wobei die Siegerehrung in Anwesenheit des Bürgermeisters stattfand. Die Veranstaltung war Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus, einer jährlichen Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Bundesweit beteiligten sich mindestens neun Städte – darunter Pfaffenhofen an der Ilm, Berlin (Hohenschönhausen/Lichtenberg), Hagen und Dresden – mit eigenen Aktionen. Von Sportwettkämpfen über Konzerte, Workshops bis hin zu Ausstellungen trug jede Kommune dazu bei, das Ziel der Kampagne zu verwirklichen: eine inklusivere Gesellschaft.

Das Turnier bildete den Höhepunkt einer Veranstaltungsreihe, die den Gemeinschaftssinn stärken und Diskriminierung eine Absage erteilen sollte. Ohne Schiedsrichter:innen und mit symbolischen Bannern statt Preisen stand nicht der Wettbewerb, sondern die Vermittlung gemeinsamer Werte im Mittelpunkt. Das Bergisch Gladbacher Bündnis und seine Partner:innen setzen sich weiterhin für nachhaltigen Wandel durch Dialog und kollektives Handeln ein.

Quelle