26 December 2025, 12:14

„Für immer dein“ zeigt schonungslos die Realität häuslicher Gewalt gegen Frauen

Eine Frau in einem orangen Kleid mit einem Foto Rahmen im Hintergrund.

„Für immer dein“ zeigt schonungslos die Realität häuslicher Gewalt gegen Frauen

Ein Film mit großer Kraft, der das Thema häusliche Gewalt in den Mittelpunkt rückt, ist der Fokus der diesjährigen Orange Days*-Kampagne."Für immer dein"* erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in einer gewalttätigen Beziehung gefangen ist, und berührt damit das Publikum in ganz Deutschland. Die Kampagne, die vom 25. November bis zum 10. Dezember 2025 läuft, will auf das anhaltende Problem der Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam machen.

Das Staatstheater Nürnberg eröffnete die Initiative mit einer Vorabpremiere: Am 17. November wurde „Für immer dein“ gezeigt – pünktlich zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Die Zuschauer verließen sichtlich bewegt den Saal, tief betroffen von der schonungslosen Darstellung der Misshandlung. Weitere Vorführungen folgten in Wesel, Hamminkeln und Schermbeck, organisiert von den örtlichen Gleichstellungsstellen.

Aktuelle Statistiken unterstreichen die Dringlichkeit der Kampagne. Allein 2024 registrierten die Behörden 265.942 Opfer von Gewalt – 73 Prozent davon waren Frauen. Studien zeigen zudem, dass mehr als jede dritte Frau in Deutschland im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt. Gleichstellungsbeauftragte nutzen die Wirkung des Films, um betroffene Frauen dazu aufzufordern, Hilfe zu suchen. Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter der Nummer 08000 116 016 bietet vertrauliche Unterstützung für Betroffene.

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Die Orange Days laufen noch bis zum 10. Dezember 2025 mit weiteren Veranstaltungen bundesweit. Filmvorführungen von „Für immer dein“ und begleitende Diskussionsrunden sollen das Bewusstsein schärfen und zum Handeln anregen. Die Organisatoren hoffen, dass die emotionale Kraft des Films mehr Frauen ermutigt, sich Hilfe zu holen, und mehr Gemeinschaften dazu bringt, sich gegen Gewalt zu stellen.