03 May 2026, 08:16

Fritz Schramma verlässt CDU nach harter Kritik an Parteiführung

Ein belebter Stadtplatz mit Menschen auf Stühlen und anderen im Stehen, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Hinweisschildern, Straßenlaternen mit Fahnen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Fritz Schramma verlässt CDU nach harter Kritik an Parteiführung

Fritz Schramma, der 78-jährige ehemalige Oberbürgermeister von Köln, hat die Christlich Demokratische Union (CDU) verlassen. Sein Austritt folgt scharfer Kritik an der Parteiführung und deren Umgang mit den jüngsten Wahlniederlagen. Schramma machte deutlich, dass die Leitung der Kölner CDU nicht als Nebentätigkeit behandelt werden dürfe.

Auslöser für Schrammas Schritt scheint das schlechte Abschneiden der CDU bei den Kölner Kommunalwahlen zu sein. Der Kandidat der Partei, Markus Greitemann, verfehlte den Einzug in die Stichwahl. Schramma stellte öffentlich die Frage, warum die Parteispitze die Gründe für diese Niederlage nicht gründlich aufgearbeitet habe.

Ein Großteil seiner Kritik richtete sich gegen Bernd Petelkau, den Fraktionsvorsitzenden, dem er vorwarf, die Schwächen der Partei nicht anzugehen. Petelkau wies die Vorwürfe zurück und bedauerte Schrammas Entscheidung, die Partei zu verlassen. Er betonte, dass eine Analyse der Wahlniederlage zunächst intern mit den führenden Parteivertretern diskutiert werde.

Aktuell wird die Kölner CDU von Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Bundestagsabgeordnete, sowie Florian Braun, Landtagsabgeordneter, geführt. Schrammas Äußerungen deuten darauf hin, dass er die aktuelle Führungsstruktur für ineffektiv hält. Er argumentiert, dass die Parteiarbeit volle Hingabe erfordere und nicht nebenbei erledigt werden könne.

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Mit Schrammas Austritt steht die Kölner CDU vor Fragen zur künftigen Ausrichtung. Die Partei muss nun sowohl ihre interne Führung als auch die Ursachen für die jüngsten Wahlniederlagen aufarbeiten. Sein Rückzug unterstreicht zudem die anhaltenden Spannungen über die Führung des Ortsverbands.

Quelle