24 December 2025, 18:20

Finanzamt Gladbach setzt 2025 unter Bertram auf Digitalisierung und Reformen

Luftaufnahme einer Stadt mit Gebäuden, Türmen, Fahrzeugen, Werbetafeln, Schildern, Straßen, Bäumen, Strommasten, Straßenlaternen, Menschen und Verkehrszeichen unter einem klaren Himmel.

Finanzamt Gladbach setzt 2025 unter Bertram auf Digitalisierung und Reformen

Finanzamt Borussia Mönchengladbach erzielt 2025 unter Bernhard Bertram bedeutende Fortschritte

Unter der Leitung von Bernhard Bertram verzeichnete das Finanzamt Borussia Mönchengladbach im Jahr 2025 erhebliche Erfolge: Die Behörde setzte die deutsche Grundsteuerreform um, trieb Digitalisierungsprojekte voran und entlastete den Haushalt durch eine neue Beherbergungsabgabe. Zudem legten mehrere Schlüsselinitiativen den Grundstein für weitere Verbesserungen im Jahr 2026.

Reibungslose Umsetzung der Grundsteuerreform als Meilenstein Als größte Leistung galt die termingerechte Einführung der bundesweiten Grundsteuerreform. Die kommunale Steuerabteilung vollzog den Wechsel fristgerecht – inklusive der differenzierten Bewertungsmaßstäbe. Damit erfüllte die Stadt die nationalen Vorgaben, ohne Verzögerungen zu riskieren.

Cloud-Umstellung als zentraler Digitalisierungsschritt Ein weiterer Meilenstein war die Migration auf cloudbasierte Systeme: Die zentrale Finanz- und Buchhaltungsplattform wurde durch Infoma online ersetzt, was Kosten senkte und Betriebseinschränkungen minimierte. Die Mitarbeiter:innen stellten sich schnell auf die neue Software ein, sodass der Tagesbetrieb nahtlos weiterlief.

Digitale Transformation über die Buchhaltung hinaus Die Digitalisierung beschränkte sich nicht auf die Finanzverwaltung: Das Amt für Wohnungswesen ging als Vorreiter voran und führte ein zentrales Dokumentenmanagementsystem (DMS) ein – ein wichtiger Baustein für moderne Arbeitsabläufe in der Stadtverwaltung. Parallel unterstützte die Stabsstelle Central Controlling die Gründung eines neuen kommunalen Energieunternehmens für das Industriegebiet Zanders und stärkte so die lokale Infrastruktur.

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Vereinfachte Verwaltungsprozesse im Hintergrund Hinter den Kulissen wurden Abläufe optimiert: Eine vollständige Überarbeitung der Dienstanweisungen nach §32 der Kommunalhaushalts- und -rechnungsverordnung Nordrhein-Westfalen (KomHVO NRW) wurde abgeschlossen. Im Beteiligungscontrolling automatisierte eine neue Software die Datenverarbeitung für den jährlichen Beteiligungsbericht – das reduzierte manuelle Fehler und sparte Zeit.

Personalmangel und digitale Rechnungsworkflows im Fokus für 2026 Die Personalknappheit in der Hauptbuchhaltung soll bis zum Frühjahr 2026 behoben sein. Zudem bereitet die Behörde den Start des Projekts Digitaler Rechnungsworkflow für Anfang 2026 vor: Ein digitales Portal soll den Empfang und die Prüfung von Rechnungen ermöglichen – inklusive elektronischer Formate wie XRechnung. Nach der Anbindung an die städtische Finanzsoftware folgen Schulungen für Mitarbeiter:innen und Lieferanten. Eine Pilotphase mit ausgewählten Fachbereichen und Dienstleistern wird die Abläufe testen und verfeinern, bevor die Lösung flächendeckend eingeführt wird.

Fazit: Modernisierung und Stabilisierung für die Zukunft Die Reformen des Finanzamts haben 2025 nicht nur die Arbeitsprozesse modernisiert, sondern auch die städtischen Finanzen gestärkt. Mit digitaler Rechnungsabwicklung und weiteren Personalmaßnahmen positioniert sich Borussia Mönchengladbach für mehr Effizienz im kommenden Jahr. Die Veränderungen spiegeln einen grundlegenden Wandel hin zu Automatisierung und schlankeren öffentlichen Dienstleistungen wider.