25 March 2026, 20:12

FDP sucht nach Rettung: Strack-Zimmermann lotet Doppelspitze mit Kubicki aus

Gruppe von Menschen vor schwarzem Vorhang mit Holzwand im Hintergrund, die scheinbar Mitglieder der Freien Demokraten bei einer Versammlung sind.

FDP sucht nach Rettung: Strack-Zimmermann lotet Doppelspitze mit Kubicki aus

Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat in den jüngsten Landtagswahlen deutliche Verluste hinnehmen müssen und seit 2021 massiv an Unterstützung eingebüßt. In Baden-Württemberg sank ihr Stimmenanteil von etwa 9–11 Prozent auf nur noch 4,4 Prozent im Jahr 2026, wodurch die Partei ihren Einzug in den Landtag verpasste. Ähnliche Einbrüche gab es in Rheinland-Pfalz, wo sich die Zustimmung von 5,5 auf 2,1 Prozent halbierte.

Nun lotet die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann neue Führungsoptionen aus, um die Geschicke der Partei zu wenden. Nach dem schlechten Abschneiden der FDP in Baden-Württemberg diskutierten Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki über einen möglichen gemeinsamen Führungsantritt. Sie schlug Kubicki die Idee vor, der sie zunächst ablehnte. Dennoch bleibt sie einer Zusammenarbeit offen und argumentiert, dass ihre kombinierten Stärken eine breitere Wählerschaft ansprechen könnten.

Strack-Zimmermann wies Gerüchte über persönliche Spannungen mit Kubicki zurück. Stattdessen beschrieb sie ihn als gradlinigen, erfahrenen Politiker mit hohem Bekanntheitsgrad. Eine Zusammenarbeit mit ihm ergäbe strategisch Sinn, so die Begründung, angesichts der aktuellen Schwierigkeiten der Partei, das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen.

Neben Kubicki nannte Strack-Zimmermann den FDP-Vizevorsitzenden Henning Höne als weiteren möglichen Partner. Sie schätzt Höne sehr und ist überzeugt, dass seine Generation eine Schlüsselrolle bei der Neuausrichtung der Partei spielen wird. Eine Kooperation mit ihm könnte ihrer Meinung nach helfen, das Vertrauen in die FDP nach Jahren des Unterstützungsverlusts wiederherzustellen.

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Die Verluste der FDP beschränken sich nicht auf Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Zwar liegen nicht aus allen Bundesländern vollständige Daten vor, doch die verfügbaren Vergleiche zeigen einen ähnlichen Abwärtstrend in jüngsten Wahlen. Dies erhöht den Druck auf die Partei, ihre Führung und Ausrichtung vor künftigen Wahlkämpfen neu zu überdenken.

Die FDP steht nun vor der Herausforderung, ihren Wahlniedergang umzukehren, nachdem sie in wichtigen Landeswahlen unter die Fünf-Prozent-Hürde gefallen ist. Strack-Zimmermanns Vorschläge für eine Doppelspitze deuten auf den Versuch hin, verschiedene Flügel der Partei zu einen. Ob diese Bemühungen die Unterstützung stabilisieren können, wird sich in den kommenden Wahlen zeigen.

Quelle