FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Funkel hält Comeback-Tür offen
Der 1. FC Köln hat sich nach einer Serie schwacher Ergebnisse von Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. Der Verein liegt mit nur zwei Siegen aus 18 Spielen auf dem 15. Tabellenplatz. Friedhelm Funkel, der das Team bereits fünfmal als Trainer betreut hat, hat sich nun zur Situation geäußert.
Die Entscheidung, Kwasniok zu entlassen, folgte nach wochenlanger Leistungsflaute. René Wagner, bisher Teil des Trainerstabs, übernimmt vorläufig die Mannschaftsführung. Funkel, der Köln in mehreren Spielzeiten sowohl in der Bundesliga als auch in der 2. Bundesliga trainierte, lobte Wagners Potenzial, das Team zu stabilisieren.
Gleichzeitig verteidigte Funkel Kwasnioks Amtszeit und bezeichnete die Vereinsatmosphäre als besonders intensiv. Er räumte ein, dass der FC Köln nun dringend Siege brauche, um den Abstieg zu vermeiden. Zwar schloss er aktuelle Gespräche über eine eigene Rückkehr auf den Trainerposten aus, ließ aber offen, ob er in Zukunft erneut als Coach arbeiten könnte.
Auf die direkte Frage nach einem möglichen Comeback beim FC Köln ließ Funkel die Tür einen Spalt offen. Er bekannte sich zur emotionalen Verbindung mit dem Verein, betonte jedoch, dass es bisher keine konkreten Gespräche gegeben habe.
Mit Wagner an der Spitze steht Köln nun eine entscheidende Phase der Saison bevor. Die Mannschaft muss sich schnell verbessern, um aus der Abstiegszone zu kommen. Funkels Äußerungen deuten an, dass der Verein auch künftig auf ihn zurückgreifen könnte – doch zunächst geht es ums sportliche Überleben.






