05 April 2026, 06:13

Fachkräftemangel in Praxen sinkt um 88 Prozent – eine überraschende Trendwende

Schwarze und weiße architektonische Zeichnung des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, die detaillierte Layout-Planung mit zahlreichen Drähten zeigt, die elektrische oder strukturelle Pläne darstellen, sowie begleitende Textanmerkungen.

Fachkräftemangel in Praxen sinkt um 88 Prozent – eine überraschende Trendwende

Der Mangel an medizinischen Fachangestellten in Deutschland ist in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen. Eine neue Studie zeigt, dass die Zahl der unbesetzten Stellen zwischen Juni und dem dritten Quartal 2025 um 88 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse wurden am Montag in der Rheinischen Post veröffentlicht.

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft hat die Untersuchung durchgeführt. Der Bericht wies auf einen schweren Mangel an qualifizierten medizinischen Fachkräften in der ersten Jahreshälfte hin. Bis Mitte 2025 hatten die offenen Stellen stark zugenommen – ein Spiegel der allgemeinen Personalengpässe im Gesundheitssektor.

Bis zum dritten Quartal 2025 hatte sich die Lage jedoch deutlich verbessert. Nur noch 206 Stellen für medizinische Fachangestellte waren unbesetzt. Dies stellt einen drastischen Rückgang gegenüber dem Höchststand dar, der nur wenige Monate zuvor verzeichnet worden war.

Die Studienergebnisse deuten auf eine spürbare Verringerung der Personalengpässe bei medizinischen Fachangestellten hin. Zwar bleiben die genauen Gründe für diese positive Entwicklung unklar, doch die Zahlen lassen auf eine Veränderung am Arbeitsmarkt schließen. Die Daten vergleichen diese Trends allerdings nicht direkt mit dem Fachkräftemangel in anderen Gesundheitsberufen.

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