30 March 2026, 12:14

EU beharrt auf strengen Regeln für nachhaltige Flugkraftstoffe trotz Airline-Proteste

Grüner Hintergrund mit fetter weißer Schrift, die "netto-null-Emissionen bis 2050" anzeigt.

EU beharrt auf strengen Regeln für nachhaltige Flugkraftstoffe trotz Airline-Proteste

Europa treibt strengere Vorschriften für nachhaltige Flugkraftstoffe voran – trotz Forderungen der Airlines nach Lockerungen

Trotz Appellen der Fluggesellschaften, die Anforderungen zu mildern, hält die EU an ihren verschärften Regeln für nachhaltige Flugkraftstoffe fest. Ab 2025 müssen alle Regionalflughäfen in der Europäischen Union sicherstellen, dass mindestens 2 Prozent ihres Treibstoffs aus umweltfreundlichen Quellen stammen. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Emissionen zu senken, doch Branchenverbände kritisieren, die Ziele seien zu ehrgeizig.

2024 machte nachhaltiger Flugkraftstoff lediglich 0,6 Prozent des gesamten Flugtreibstoffs in Europa aus – ein Wert, der deutlich unter der für 2025 vorgeschriebenen Mindestquote von 2 Prozent liegt. Die Vereinigung Airlines for Europe (A4E) hat die Regulierungsbehörden aufgefordert, die Vorgabe zu reduzieren, und warnt, dass das aktuelle Tempo der Umstellung zu Betriebsstörungen führen könnte.

Die Europäische Kommission wies diese Bedenken jedoch zurück. Ein hochrangiger Beamter bestätigte, dass das 2-Prozent-Ziel für 2025 wahrscheinlich bereits übertroffen worden sei, auch wenn die genauen Zahlen noch nicht bestätigt sind. Florian Guillermet, Direktor der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), teilte diese Zuversicht und betonte, Europa werde das Ziel erreichen oder sogar übertreffen.

Für die Zukunft hat die EU noch strengere Vorgaben festgelegt: Ab 2030 müssen 1,2 Prozent des Flugtreibstoffs synthetischer nachhaltiger Kraftstoff sein, bis 2035 steigt dieser Anteil auf 5 Prozent. Guillermet unterstrich, dass die Verpflichtung verbindlich sei und keine Abschwächung geplant sei. Ein EU-Vertreter hob zudem die Bedeutung dieser Regeln für den langfristigen Umweltschutz hervor.

Die EU hält an ihren Vorgaben für nachhaltige Kraftstoffe fest – eine Lockerung ist nicht in Sicht. Die Airlines müssen sich schnell anpassen, denn die Frist für 2025 rückt näher. Die Aufsichtsbehörden hingegen betonen, die Ziele seien realistisch und notwendig, um den CO₂-Fußabdruck der Luftfahrt zu verringern.

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