Essens Innenstadt bekommt neues Gesicht – jetzt mitreden!
Essen arbeitet an einer neuen Gestaltungsverordnung für die Innenstadt
Die Stadt Essen entwickelt eine neue städtebauliche Gestaltungsverordnung, die das Erscheinungsbild und die Atmosphäre des Stadtzentrums prägen soll. Über das städtische Portal läuft derzeit eine öffentliche Konsultation, um vor der endgültigen Festlegung der Regeln bis Ende 2026 Rückmeldungen einzuholen. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können sich nun dazu äußern, wie sich die Innenstadt in den kommenden Jahren entwickeln soll.
Der Entwurf der Verordnung legt klare Standards für Gebäudefassaden, Schaufenster, Werbeschilder und Außenbestuhlung fest. Ziel dieser Richtlinien ist es, im Rahmen der Initiative Zukunft.Essen.Innenstadt ein harmonischeres und attraktiveres Stadtzentrum zu schaffen.
Öffentlichkeit kann sich auf zwei Wegen einbringen Am 26. März findet ein Workshop statt, gefolgt von einer Online-Umfrage, die vom 27. März bis zum 24. April läuft. Die Umfrage ist unter www.ourwebsite/innenstadt-gestaltungsverordnung abrufbar.
Die rechtliche Grundlage für die Verordnung bildet Paragraf 89 der Bauordnung für Nordrhein-Westfalen (BauO NRW). Sobald die Regeln finalisiert sind, werden sie künftige Bauvorhaben und Aufwertungsmaßnahmen im Essener Stadtkern lenken.
Die Rückmeldungen aus dem Workshop und der Umfrage fließen direkt in die Endfassung der Verordnung ein. Die Stadt rechnet damit, das Verfahren bis Ende 2026 abzuschließen. Die neuen Vorschriften gelten dann für alle zukünftigen Veränderungen im zentralen Stadtbezirk Essens.






