08 March 2026, 18:11

Essen baut Kita-Plätze massiv aus – trotz sinkender Kinderzahlen

Eine Gruppe lachender Kinder steht vor einem lila Haus mit einer "Kindergarten"-Schilder, umgeben von grünem Gras, hohen Bäumen und unter einem klaren blauen Himmel.

Essen baut Kita-Plätze massiv aus – trotz sinkender Kinderzahlen

Essen hat seine Betreuungskapazitäten für Kinder in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Bis zum Ende des Kindergartenjahres 2025/2026 schuf die Stadt im Rahmen des Starter-Projekts – Schulstart in Essen 1.200 neue Plätze. Aktuell stehen insgesamt 23.787 Betreuungsplätze in Kitas und der Kindertagespflege zur Verfügung, wie die Stadt mitteilt.

Die neuesten Zahlen zeigen zudem einen Rückgang der Zahl kleiner Kinder. Die Bevölkerung der Null- bis Sechsjährigen ist um 1.067 auf 33.336 gesunken – Stand der letzten Erhebung.

Zum September 2025 bot Essen 1.947 Plätze für Kinder unter drei Jahren (U3) und 620 Plätze für Kinder über drei Jahren (Ü3) in der Kindertagespflege an. Zusammen mit den Kita-Plätzen erreichte die Stadt bis zum Ende des Kindergartenjahres 2025/2026 insgesamt 21.220 Kita-Plätze und 2.567 Plätze in der Tagespflege.

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Die Stadt wird ihr Ziel von 40 Prozent Versorgungsquote für die Unter-Dreijährigen bis zum Ende des laufenden Jahres übertreffen. Für das Kindergartenjahr 2026/2027 sind weitere 487 neue Kita-Plätze geplant, darunter 367 für Kinder über drei Jahren und 120 für Kinder unter drei Jahren. Hinzu kommen 234 zusätzliche Plätze in Spielgruppen, Sprachförderprogrammen und dem Starter-Projekt.

Die Fördermittel für das Jahr 2026/2027 belaufen sich auf 234 Millionen Euro für den laufenden Betrieb. Bis zum Ende dieses Zeitraums rechnet Essen mit 23.745 Kita-Plätzen. Die Versorgungsquoten sollen dann bei 40,8 Prozent für die Unter-Dreijährigen und 96,7 Prozent für die Über-Dreijährigen liegen.

Trotz rückläufiger Zahlen bei den jüngeren Kindern bleibt das Betreuungsangebot in Essen damit auf hohem Niveau. Mit 487 neuen Plätzen und 234 Millionen Euro Fördermitteln für 2026/2027 will die Stadt die steigende Nachfrage nach früher Bildung decken. Das Starter-Projekt und weitere Initiativen sollen Familien weiterhin unterstützen, während die Versorgungsquoten sich ihren Zielwerten annähern.

Quelle