Enni baut zwei riesige Batteriespeicher für stabile Stromnetze in NRW
Agata HübelEnni baut zwei riesige Batteriespeicher für stabile Stromnetze in NRW
Energieversorger Enni treibt zwei Großprojekte für Batteriespeicher in Nordrhein-Westfalen voran. Das Unternehmen hat Finanzierung und Standorte für großflächige Speicheranlagen gesichert, die das lokale Stromnetz stabilisieren sollen. Beide Vorhaben zielen darauf ab, den Ausbau erneuerbarer Energien zu unterstützen und gleichzeitig eine zuverlässige Stromversorgung in der Region zu gewährleisten.
Das erste Projekt im Eurotec-Technologiepark in Moers steht kurz vor der Fertigstellung. Bereits zwölf Batteriecontainer sind vor Ort eingetroffen, und die Anlage wird ab Januar 2025 gespeicherten Strom ins öffentliche Netz einspeisen.
Ennis zweiter Großspeicher entsteht in Neukirchen-Vluyn. Der Standort ist gesichert, und der Netzanschluss ist bereits vorhanden. Die Anlage wird eine Leistung von 24 Megawatt und eine Kapazität von 60 Megawattstunden aufweisen. Damit soll sie Schwankungen im Stromangebot ausgleichen und den Ausbau von Solar- und Windparks in der Region fördern.
Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat die Strategie von Geschäftsführer Stefan Krämer unterstützt und rund 14 Millionen Euro für die zweite Anlage bewilligt. Enni wird nun eine europaweite Ausschreibung starten, um einen Generalunternehmer für den Bau zu beauftragen.
Darüber hinaus erweitert Enni die Speicherkapazitäten in seinen Wasserwerken. Diese Systeme sollen die Wasserversorgung auch bei größeren Stromausfällen aufrechterhalten. Geplante Solarparks in der Nähe werden zudem die lokale Energieversorgung weiter stärken.
Die beiden Batterieprojekte werden die Energiesouveränität der Region erhöhen und Enni neue Einnahmequellen erschließen. Während die erste Anlage Anfang 2025 in Betrieb geht, befindet sich das zweite Projekt in der Planung. Damit positioniert sich das Unternehmen als wichtiger Akteur der Energiewende. Die Investitionen passen zudem in die übergeordneten Bestrebungen, die Infrastruktur zu modernisieren und die langfristige Energieversorgung zu sichern.






