Enger Schüler sammeln Spenden für Kriegsgräber und Friedensarbeit
Schüler aus drei Schulen der Region beteiligen sich im November an der jährlichen Spendenaktion des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Die 26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d des Widukind-Gymnasiums in Enger haben bereits damit begonnen, in der gesamten Stadt Spenden zu sammeln. Mit ihrem Engagement unterstützen sie die Arbeit des Volksbundes bei der Pflege von Kriegsgräbern und der Förderung der Friedensbildung.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge finanziert seine Aktivitäten größtenteils durch öffentliche Spenden. Zu seinen zentralen Aufgaben gehören die Dokumentation, Instandhaltung und Pflege der Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland. Die Organisation dient zudem als Anlaufstelle für Angehörige, Institutionen und Einzelpersonen, die Informationen zu Kriegsgräbern suchen.
Jährlich führt der Volksbund im November Haus- und Straßensammlungen durch. In diesem Jahr wirken neben dem Widukind-Gymnasium auch Schüler der Ernst-Barlach-Realschule in Herford und des Wesergymnasiums in Vlotho mit. Die Klasse 9d aus Enger wird in den kommenden Tagen am E-Center, in der Innenstadt sowie in Wohngebieten präsent sein.
Bianca Krutemeyer, Geschäftsführerin der Herforder Volksbund-Geschäftsstelle, bedankte sich bei den Jugendlichen für ihr Engagement. Sie erinnerte sich an ihre eigenen Erfahrungen als Schülerin bei Spendensammlungen vor vielen Jahren. Auch Engers Bürgermeister Stefan Böske lobte die jungen Freiwilligen für ihren Mut und ihr Engagement.
Neben der Grabpflege bietet der Volksbund Bildungsprogramme für Jugendliche in Deutschland und im Ausland an. Diese Initiativen zielen darauf ab, durch die Auseinandersetzung mit den Folgen von Kriegen Frieden und Versöhnung zu fördern.
Die von den Schülern gesammelten Gelder fließen direkt in die Arbeit des Volksbundes – etwa in die Pflege von Grabstätten, die Unterstützung von Angehörigen und die Durchführung von Jugendprojekten mit Fokus auf Frieden. Die Sammlungen werden den gesamten November über in Enger und den umliegenden Gemeinden fortgesetzt.






