Eintracht Frankfurt will Köln-Fluch nach 30 Jahren endlich brechen
Salvatore HarloffHaller-Nachfolger gesucht: Eintracht will Köln-Fluch brechen - Eintracht Frankfurt will Köln-Fluch nach 30 Jahren endlich brechen
Eintracht Frankfurt reist am Wochenende nach Köln – mit dem Ziel, eine lange sieglose Serie im RheinEnergieStadion zu beenden. Die Mannschaft trifft in guter Verfassung ein, ungeschlagen in den letzten vier Spielen vor der Länderspielpause. Trainer Dino Toppmöller sieht die Partie als Gelegenheit, die schlechte Bilanz in einem Stadion zu verbessern, das für seine hitzige Atmosphäre bekannt ist.
Frankfurts Probleme in Köln reichen Jahre zurück. Der letzte Sieg datiert vom 20. September 2017, als Sébastien Haller das entscheidende Tor erzielte. Davor gelang in den letzten 18 Auswärtsfahrten nur ein weiterer Erfolg – am 7. Mai 1994, als Anthony Yeboah den Treffer zum Sieg markierte.
Aktuell setzt der Verein auf Torhüter Michael Zetterer als Stabilitätsfaktor. Der im vergangenen Sommer von Werder Bremen verpflichtete Keeper begann als Ersatzmann, übernahm aber vor etwa einem Monat die Stammposition. Seine überzeugenden Leistungen haben Toppmöller beeindruckt, der ihm sogar Chancen auf eine Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft attestiert.
Der 1. FC Köln hingegen findet sich in der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga wieder. Nach 25 Spieltagen endete die letzte Begegnung mit einer 1:2-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund am 7. März. Das Team kämpft mit Konstanzproblemen und befand sich nach 14 Spielen außerhalb der Top 14.
Für Frankfurt wird das Auswärtsspiel in Köln zum Gradmesser für die jüngsten Fortschritte. Ein Sieg würde eine jahrzehntelange Durststrecke in einer Arena beenden, in der nur wenige Gastmannschaften erfolgreich sind. Für Zetterer und seine Mitspieler bietet die Partie die Chance, Schwung für die entscheidende Phase der Saison zu holen.