15 January 2026, 03:09

Edith Gribs wird erste Schirmherrin des Willicher Kinderschutzbundes

Eine Bronzetafel, die eine Frau mit sanftem Gesichtsausdruck zeigt, die auf einem Stuhl sitzt und ein zufriedenes Kind hält, mit der Inschrift "Mutter und Kind".

Edith Gribs wird erste Schirmherrin des Willicher Kinderschutzbundes

Edith Gribs ist zur neuen Schirmherrin der Willicher Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes für das Jahr 2026 ernannt worden. Damit übernimmt erstmals eine Frau diese Rolle. Barbara Jäschke und Dieter Lambertz gaben die Entscheidung während einer Feierstunde in der Halle 22 offiziell bekannt.

Der Verein, der sich auf ehrenamtliche Helfer:innen und Spenden stützt, griff im vergangenen Jahr wöchentlich in Fällen von Kindeswohlgefährdung ein.

Die Übergabe fand in der Halle 22 statt, wo der bisherige Schirmherr Tafil Pufja die Arbeit des Vereins lobte. Zudem bestätigte er die fortlaufende Unterstützung durch die städtischen Werke. Thomas Mathes, Geschäftsführer der Halle 22, verwies auf die oft unsichtbaren Herausforderungen in Willich trotz des äußerlichen Wohlstands.

Gribs, die neu berufene Schirmherrin, bot sofort konkrete Hilfe an: Sie stellte die multifunktionalen Räumlichkeiten der Halle 22 sowie personelle Unterstützung für die Vereinsaktivitäten zur Verfügung. Die Halle 22 engagiert sich bereits bei der Initiative "Willkommens-Baby-Tasche" und bietet sonntags Kinderbetreuung an.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Es ist das vierte Mal, dass die Willicher Ortsgruppe eine Schirmherrin oder einen Schirmherrn berufen hat. Zu den Vorgänger:innen zählen Bürgermeister Christian Pakusch, Willy Kerbusch und Tafil Pufja. Auch der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen unterstützte die Organisation, insbesondere im Kampf gegen Kindesmisshandlung und sexualisierte Gewalt an Kindern.

Der Kinderschutzbund profitiert künftig von Gribs’ Engagement sowie den Ressourcen der Halle 22 und den bestehenden ehrenamtlichen Kräften. Die wöchentlichen Einsätze in Kinderschutzfällen werden fortgesetzt – getragen von gemeindlicher Solidarität. Die neue Partnerschaft soll die lokalen Bemühungen zum Schutz von Kindern weiter stärken.