19 April 2026, 06:13

Edeltraut Müller erhält Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Lebenswerk

Mahnmal in Berlin mit Blumen und Kerzen vor einer Wand auf dem Boden

Edeltraut Müller erhält Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Lebenswerk

Edeltraut Müller ist mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr lebenslanges Engagement in sozialen Belangen ausgezeichnet worden. Die Ehrung wurde ihr am 28. November 2025 zuteil – eine Würdigung für ihre jahrzehntelange Arbeit zur Unterstützung benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Ihr Wirken umfasst die Bereiche Gesundheitsversorgung, Palliativmedizin sowie Initiativen zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen.

Müller begann ihre Laufbahn als Ordensschwester in Münster, bevor sie am Essener Philippusstift eine Ausbildung zur Krankenschwester absolvierte. Später übernahm sie die Leitung des Caritas Stift St. Lambertus in Rellinghausen, wo sie bis zu ihrem Ruhestand tätig war.

2014 schloss sie sich als eine der ersten Freiwilligen der Initiative Wünschewagen an, die schwerstkranken Menschen letzte Wünsche erfüllt. Seither hat sie über 100 sterbenskranke Patientinnen und Patienten auf ihren letzten Wegen begleitet, ihnen Trost gespendet und ihre Herzenswünsche wahr werden lassen. Zudem stand sie deren Angehörigen in schweren Stunden mit emotionaler Unterstützung zur Seite.

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Seit 2017 engagiert sich Müller ehrenamtlich in der St. Ludgeri-Stiftung in Essen-Werden. Sie organisiert Veranstaltungen, springt bei Personalengpässen ein und führte im St. Lambertus ein wegweisendes Programm ein: Senioren durften dort erstmals in Essener Pflegeheimen Haustiere halten – ein Novum in der regionalen Altenhilfe.

Ihr Einsatz für eine würdevollere Sterbebegleitung und mehr Lebensqualität im Alter hat in der Region nachhaltige Spuren hinterlassen. Die Auszeichnung unterstreicht Müllers unermüdliches Wirken in zahlreichen sozialen Projekten. Durch ihr Engagement beim Wünschewagen, in der St. Ludgeri-Stiftung und im St. Lambertus hat sie unzähligen Menschen direkt geholfen. Die Ehrung würdigt ihre Rolle als prägende Persönlichkeit der Essener Sozialarbeit über mehr als drei Jahrzehnte hinweg.

Quelle