25 March 2026, 04:11

E.ON erhöht Dividende und investiert 48 Mrd. Euro in Stromnetze bis 2030

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal" zeigt.

E.ON erhöht Dividende und investiert 48 Mrd. Euro in Stromnetze bis 2030

E.ON kündigt höhere Dividenden und Ausbau der Netzinfrastruktur an

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E.ON hat Pläne bekannt gegeben, die Dividendenausschüttungen zu erhöhen und gleichzeitig in den kommenden vier Jahren die Netzinfrastruktur auszubauen. Der Energiekonzern wird auf der Hauptversammlung im April 2026 eine höhere Dividende von 0,57 Euro pro Aktie vorschlagen. Aktionäre verzeichneten im März einen Jahreshöchststand des Aktienkurses bei 20,30 Euro, bevor dieser sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte.

Das Unternehmen erhöht sein Investitionsbudget um 10 Prozent und stockt es bis 2030 auf 48 Milliarden Euro auf. Die Mittel fließen vor allem in die Modernisierung und den Ausbau der Netzinfrastruktur, darunter Hochspannungsleitungen und intelligente Netztechnologien. Seit 2020 hat E.ON bereits Milliarden in den Ausbau investiert, um die Integration erneuerbarer Energien in das deutsche Netz voranzutreiben.

Die Geschwindigkeit der Projekte hängt von den Genehmigungen der Bundesnetzagentur ab. Trotz der laufenden Erweiterungen rechnet die Unternehmensführung für 2026 mit einem leichten Rückgang des operativen Ergebnisses. Das bereinigte EBITDA der Gruppe wird voraussichtlich zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro liegen – ein Rückgang gegenüber früheren Werten.

Langfristig strebt E.ON an, das Netzgeschäft bis 2030 auf ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro auszubauen. Weitere Details für Investoren werden im nächsten Quartalsbericht erwartet, der am 13. Mai 2026 veröffentlicht wird.

Die Erhöhung der Dividende und die Investitionen in die Netze unterstreichen E.ONs langfristige Ausrichtung auf Infrastruktur und Aktionärsrenditen. Allerdings wird für 2026 ein leichtes Minus beim Ergebnis prognostiziert, was die aktuellen Markt- und Regulierungsbedingungen widerspiegelt. Der nächste Finanzbericht wird zeigen, wie sich diese Strategien in den kommenden Monaten entwickeln.

Quelle