Düsseldorf stemmt sich gegen das Weihnachtschaos mit neuem Verkehrsplan
Salvatore HarloffDüsseldorf stemmt sich gegen das Weihnachtschaos mit neuem Verkehrsplan
Düsseldorf bereitet sich auf riesige Menschenmassen vor
An diesem Samstag rechnet Düsseldorf mit hunderttausenden Besuchern, die in die Stadt strömen, um die sieben Weihnachtsmärkte und den vorweihnachtlichen Einkaufsstress zu genießen. Die Behörden haben einen neuen Verkehrsplan eingeführt, um Staus zu vermeiden, und raten Autofahrern dringend, das Stadtzentrum nach Möglichkeit zu meiden.
Für die Adventssamstage und die verlängerten Einkaufssonntage gilt ein überarbeitetes Verkehrskonzept. Mehrere Straßen rund um die Königsallee werden gesperrt oder zu Einbahnstraßen umgewandelt, um die Zufahrt zu den Parkhäusern zu erleichtern. Kostenlose Parkplätze werden in den Garagen von Vodafone und Provinzial angeboten, um Besucher dazu zu bewegen, diese zu nutzen, statt nach freien Plätzen zu suchen.
Öffentliche Verkehrsmittel sind die bevorzugte Alternative: Die Rheinbahn hat ihr Angebot ausgebaut, um die erhöhte Nachfrage zu bewältigen. Die Polizei rät dazu, die Park-and-Ride-Plätze am Stadtrand zu nutzen oder mit Straßenbahn und Bus ins Zentrum zu fahren. Einzelhändler, die unter dem Verkehrschaos des Vorjahres gelitten hatten, hatten auf die Änderungen gedrängt, um den Einkaufsverkehr reibungsloser zu gestalten.
Die sieben Weihnachtsmärkte der Stadt, alle fußläufig erreichbar, sind ein Hauptanziehungspunkt. Zu den Highlights zählen der Lichterdom an der Königsallee, eine Eisbahn auf dem Corneliusplatz, ein Riesenrad am Burgplatz und der Markt am Schadowplatz mit der Schwarzwaldhütte – einem beliebten Treffpunkt der LGBTQ+-Community. Da der Düsseldorfer Einzelhandel in dieser Saison voraussichtlich rund 1,1 Milliarden Euro umsetzen wird, sind viele Geschäfte auf die Weihnachtszeit angewiesen, die bis zu einem Viertel ihres Jahresumsatzes ausmacht.
Die neuen Maßnahmen sollen den Verkehr in Bewegung halten und die Einkaufslaune während der umsatzstärksten Zeit des Jahres sichern. Angesichts der erwarteten Rekordbesucherzahlen werden das Verkehrsnetz und die Parkregelungen auf eine harte Probe gestellt. Die Händler hoffen, dass der Plan die Verzögerungen des Vorjahres verhindert und die Weihnachtsumsätze ankurbelt.






