28 December 2025, 12:29

Duisburgs neue Anlage revolutioniert klimaneutrale Kraftstoffe für Luftfahrt und Industrie

Luftkühler am Boden links unten, ein Weg rechts daneben, Menschen auf Stühlen neben dem Weg und Gebäude, Bäume und Pflanzen oben.

Duisburgs neue Anlage revolutioniert klimaneutrale Kraftstoffe für Luftfahrt und Industrie

Neue Anlage für klimaneutrale synthetische Kraftstoffe in Duisburg eröffnet

In Duisburg hat offiziell eine neue Produktionsstätte für klimaneutrale synthetische Kraftstoffe ihren Betrieb aufgenommen. Die LiquidSolar-SNG-Anlage, entwickelt von der Greenlyte Carbon Technologies GmbH, wurde am 20. November 2025 in Betrieb genommen. Bei der Eröffnungsfeier waren Essens Oberbürgermeister sowie Forscher anwesend und bezeichneten das Projekt als einen entscheidenden Schritt für die Energiewende in der Region.

Die Anlage befindet sich am Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) der Universität Duisburg-Essen. Sie nutzt ein neuartiges Verfahren, um CO₂ direkt aus der Luft zu filtern und gleichzeitig Wasserstoff zu erzeugen. Aus diesen Komponenten werden anschließend synthetische Kraftstoffe hergestellt – vor allem für die Luftfahrt, Schifffahrt und die Schwerindustrie.

Das Projekt ist das Ergebnis einer gemeinsamen Forschung der Universität Duisburg-Essen und der RWTH Aachen. Die Finanzierung erfolgte über das EFRE/JTF-Programm der Europäischen Union für Nordrhein-Westfalen (2021–2027) sowie durch Landesmittel. Bei der Eröffnung lobte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen die Bedeutung der Anlage für die energetische Zukunft der Stadt. Zudem würdigte er die Greenlyte GmbH und deren Geschäftsführer Florian Hildebrand für ihren Innovationsgeist bei der Entwicklung nachhaltiger Kraftstoffe.

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Die LiquidSolar-SNG-Anlage ist nun voll funktionsfähig und produziert Wasserstoff sowie synthetische Kraftstoffe mit minimalem CO₂-Fußabdruck. Die Technologie könnte helfen, Emissionen in Bereichen zu senken, in denen eine klassische Elektrifizierung schwer umsetzbar ist. Das Vorhaben steht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Industrie, Wissenschaft und öffentlicher Förderung.