13 March 2026, 02:12

Duisburg will Olympische Spiele 2036 – Bürger entscheiden über ambitionierte Bewerbung

Luftaufnahme des Olympiastadions in München, Deutschland, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Gras.

Duisburg will Olympische Spiele 2036 – Bürger entscheiden über ambitionierte Bewerbung

Duisburg bewirbt sich um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044

Die Stadt plant, die Wettbewerbe im Rudern, Kanufahren und Sportklettern im Sportpark Wedau auszurichten. Ein Bürgerentscheid am 19. April soll entscheiden, ob die Einwohner das Vorhaben unterstützen.

Laut Bewerbungskonzept soll die bestehende Regattabahn im Duisburger Sportpark für Ruder-, Kanu-, Para-Ruder- und Para-Kanu-Wettkämpfe genutzt werden. Die Sportkletter-Wettbewerbe – Bouldern, Lead und Speed – wären in der Schauinsland-Reisen-Arena vorgesehen. Um den Bedarf zu decken, ist der Bau einer neuen Eishalle mit zwei Bahnen geplant, davon eine mit 2.500 Plätzen. Zudem soll während der Bauphase ab der Saison 2026/2027 eine temporäre Anlage entstehen.

Die Paralympics-Silbermedaillengewinnerin im Weitsprung von Paris 2024, Nele Moos, unterstützt die Kampagne. Die in Duisburg geborene Athletin trainiert noch immer bei ihrem Jugendverein, Eintracht Duisburg 1848. Moos betont, dass der Charakter der Stadt, ihre Vielfalt und der Gemeinschaftsgeist wichtige Stärken für die Ausrichtung der Spiele seien.

Duisburg konkurriert dabei mit Berlin, Hamburg und München. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 26. September 2026 über den nationalen Bewerber entscheiden.

Bei einer Zustimmung der Wähler würde die Bewerbung neue Sportstätten in die Region bringen. Das Konzept sieht auch Modernisierungen für Schul-, Freizeit- und Leistungssport vor. Das Ergebnis des Bürgerentscheids und die DOSB-Entscheidung werden die nächsten Schritte des Projekts prägen.

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