09 February 2026, 08:22

Druckluftpistole löst sich in Bad Driburger Schule – Schüler leicht verletzt

Ein Feuerwehrmann in einem Helm sitzt zwischen Trümmern, darunter Steine und Flaschen, mit einer teilweise sichtbaren Wand im Hintergrund, die wahrscheinlich den Namen des Gebäudes trägt, das von einem israelischen Luftangriff getroffen wurde.

Druckluftpistole löst sich in Bad Driburger Schule – Schüler leicht verletzt

Schüler in Bad Driburg bei Unfall mit Druckluftpistole verletzt

Ein Schüler in Bad Driburg wurde verletzt, als er eine von einem Mitschüler mitgebrachte Druckluftpistole in der Schule handelte. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, dem 29. Januar 2026, und führte zu Ermittlungen der Polizei wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung und Verstöße gegen das Waffengesetz.

Die Pistole löste sich unerwartet und verursachte leichte Verletzungen bei dem Opfer. Die Behörden beschlagnahmten die Waffe und untersuchen derzeit die genauen Umstände des Schussvorfalls.

Die Druckluftpistole war von einem anderen Schüler mit in die Schule gebracht worden, der sie dem verletzten Mitschüler angeblich außerhalb des Schulgeländes zeigen wollte. Stattdessen ging der Schuss während des Hantierens los, was zu den leichten Verletzungen führte.

Noch am selben Tag wurde die Polizei alarmiert und leitete umgehend Ermittlungen ein. Die Beamten sicherten die Pistole und prüfen nun, ob gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde. Unklar bleibt bisher, wie es genau zur unbeabsichtigten Schussabgabe kam – dies ist Teil der laufenden Untersuchungen.

Frühere Vorfälle mit Attrappen oder gefährlichen Waffen an deutschen Schulen hatten bereits konsequente Reaktionen zur Folge. So bedrohte 2019 ein Schüler in Hagen andere mit einer Armbrust, woraufhin die Polizei einschritt, der Täter von der Schule verwiesen wurde und Betroffene psychologische Unterstützung erhielten. Die Behörden verschärften daraufhin die Waffenkontrollen gemäß dem Waffengesetz (§ 42a WaffG), führten an Schulen verstärkte Sicherheitsmaßnahmen wie Metalldetektoren ein und ergänzten die Lehrpläne um Gewaltpräventionsprogramme. Zudem wurden zeitweise der Unterricht ausgesetzt und Kriseninterventionsteams zur Bewältigung der Folgen eingesetzt.

Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei die Rechtmäßigkeit des Waffenbesitzes in der Schule prüft. Der verletzte Schüler wurde wegen seiner leichten Verletzungen behandelt, während dem verantwortlichen Mitschüler mögliche juristische Konsequenzen drohen. Schulen in der Region könnten als Reaktion auf den Vorfall ihre Sicherheitsvorkehrungen überdenken.

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