15 May 2026, 18:16

Drei "Digital Making Places" revolutionieren digitales Lernen im Bergischen Land

Gruppe von Menschen an Tischen in einem Klassenzimmer mit Monitoren, Taschen, Büchern und Papieren während einer Techniktrainingssitzung; Fenster links, Kartons und Fernseher an der Wand im Hintergrund.

Drei "Digital Making Places" revolutionieren digitales Lernen im Bergischen Land

Drei neue „Digital Making Places“ im Rheinisch-Bergischen Kreis eröffnet

Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben drei innovative Lernorte unter dem Namen „Digital Making Places“ ihre Türen geöffnet. Diese modernen Bildungszentren bieten Schülerinnen und Schülern Zugang zu zukunftsweisender Technologie und unterstützen Lehrkräfte dabei, neue Unterrichtsmethoden zu entwickeln. Ziel der Initiative ist es, digitale Kompetenzen zu stärken und die Bildungsqualität in der gesamten Region zu verbessern.

Die neuen Einrichtungen sind am Cyriax-Schulzentrum in Overath, am Gymnasium Wermelskirchen sowie am Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land in Betrieb gegangen. Ein vierter Standort an der Gesamtschule Wermelskirchen Nord soll in Kürze folgen. Jeder dieser Lernorte ist mit Ausrüstung für Audio- und Videoproduktion, Virtual Reality, Robotik und digitale Fertigungstechniken ausgestattet.

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Das Projekt entstand durch die enge Zusammenarbeit innerhalb des regionalen Bildungsnetzwerks. Lokale Partner – darunter Schulen, die Kreishandwerkerschaft und kommunale Vertreter – arbeiteten Hand in Hand, um die Idee umzusetzen. Die Städte Overath und Wermelskirchen sowie die Kreishandwerkerschaft stellten die notwendigen Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung.

In den „Digital Making Places“ setzen sich Schülerinnen und Schüler aktiv und praxisnah mit komplexen Themen auseinander. Der Ansatz fördert kreatives Problemlösen und den selbstständigen Umgang mit digitalen Werkzeugen. Auch Lehrkräfte profitieren: Sie erlernen neue Methoden, um ihren Unterricht lebendiger und alltagsrelevanter zu gestalten.

Lokale Verantwortliche begrüßen die Initiative. Bürgermeister und Schulleitungen betonten ihre Bedeutung für mehr Chancengleichheit und höhere Bildungsstandards. Das Amt für Bildung und Integration begleitet das Projekt und sorgt dafür, dass es mit den übergeordneten Zielen des Kreises im Einklang steht.

Die „Digital Making Places“ bieten Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften nun einen modernen Raum, um Technologie zu erkunden. Mit spezialisierter Ausstattung und einem Fokus auf praxisorientiertes Lernen soll die Initiative junge Menschen auf eine digital geprägte Zukunft vorbereiten. Der Erfolg des Projekts hängt dabei von der weiteren Unterstützung durch Schulen, Kommunalpolitik und lokale Partner ab.

Quelle