Dortmunds Trainer Kovač bremst Titelhoffnungen trotz Platz zwei in der Bundesliga
Toralf ZänkerVor der Rückkehr nach Wolfsburg: Kovac warnt BVB zur Vorsicht - Dortmunds Trainer Kovač bremst Titelhoffnungen trotz Platz zwei in der Bundesliga
Borussia Dortmund liegt in der Bundesliga auf Platz zwei, sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter FC Bayern München. Trainer Niko Kovač warnt trotz der starken Ausgangsposition vor übertriebenem Selbstvertrauen. Verletzungen wichtiger Spieler und die in der Vergangenheit unter seiner Führung gezeigten Schwankungen verschärfen die Herausforderungen in den kommenden Wochen.
Kovač übernahm vor einem Jahr das Ruder bei Dortmund und führte die Mannschaft von Platz elf zurück in die Champions League. Dennoch war seine Amtszeit von wechselhaften Ligaergebnissen geprägt. In den letzten drei Spielzeiten beendete der BVB die Saison auf den Rängen fünf, vier und liegt nun – Stand Februar 2026 – im Mittelfeld der Tabelle, weit entfernt vom Titelkampf. In derselben Zeit sicherte sich der FC Bayern zwei Meisterschaften, während RB Leipzig regelmäßig unter den Top drei landete.
Die aktuelle Saison zeigt zwar eine Verbesserung – Dortmund hält Platz zwei –, doch Kovač dämpft Spekulationen über einen Meistertitel. Anders als Verteidiger Nico Schlotterbeck, der öffentlich erklärte, man wolle die Liga gewinnen, betont der Trainer Realismus. Selbst den VFL Wolfsburg, seinen Ex-Klub, der derzeit auf Platz 14 steht, bezeichnet er als starken Konkurrenten.
Verletzungssorgen belasten Dortmunds Ambitionen zusätzlich. Kapitän Emre Can laboriert an einer Adduktorenverletzung, während Flügelspieler Filippo Mané wegen eines Muskelfaserrisses vier bis sechs Wochen ausfällt. Diese Ausfälle könnten die Mannschaftstiefe in den nächsten Wochen auf die Probe stellen.
Unter Kovač hat der BVB zwar den Aufstieg in die Champions League geschafft und belegt aktuell den zweiten Tabellenplatz. Doch anhaltende Leistungsschwankungen und die jüngsten Verletzungsprobleme trüben die Titelträume. Mit dem FC Bayern vor der Nase und wichtigen Spielern ausgefallen, konzentriert sich die Mannschaft darauf, die aktuelle Position zu festigen – statt vorschnell zu jubeln.






