14 April 2026, 12:14

Dortmunds neuer Oberbürgermeister Kalouti bricht 80-jährige SPD-Tradition

Offenes Buch mit detaillierter Stadtkarte und Architekturplänen auf seinen Seiten.

Dortmunds neuer Oberbürgermeister Kalouti bricht 80-jährige SPD-Tradition

Alexander Kalouti ist offiziell neuer Oberbürgermeister von Dortmund – und damit der erste Amtsinhaber seit fast 80 Jahren, der nicht der SPD angehört. Der Christdemokrat (CDU) trat sein Amt am 30. Oktober 2025 um Mitternacht an, nachdem er sich am 28. September in der Stichwahl durchgesetzt hatte. Sein Sieg markiert einen tiefgreifenden Wandel in der politischen Landschaft der Stadt und beendet Jahrzehnte der SPD-Dominanz.

Kalouti sicherte sich das Bürgermeisteramt nach einem hart umkämpften zweiten Wahlgang. Seine Wahl bricht mit einer langen Tradition, denn seit 1946 stammten alle Dortmunder Oberbürgermeister aus den Reihen der SPD. Der Wechsel spiegelt eine breitere politische Neuausrichtung in der Stadt wider.

Seit seinem Wahlsieg bereitet sich Kalouti auf seine neue Rolle vor, indem er die Dortmunder Gemeindeordnung studiert und Gespräche mit Stadträten führt. Er steht vor einem gespaltenen Rat, in dem keine Partei über eine absolute Mehrheit verfügt. Um seine Vorhaben durchzusetzen, setzt er auf themenbezogene Koalitionen statt auf ein festes Bündnis.

Eine seiner obersten Prioritäten ist die Umkehr dessen, was er als "städtischen Niedergang" der Innenstadt bezeichnet. Kalouti hat sich offen dafür ausgesprochen, öffentliche Räume lebendiger und attraktiver zu gestalten. Seine erste offizielle Sitzung im Stadtrat findet am 13. November 2025 statt, wo er voraussichtlich weitere Schritte zur Belebung der Stadt vorstellen wird.

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Kaloutis Amtszeit beginnt mit einem klaren Fokus auf die Transformation des Dortmunder Zentrums. Ohne eigene Ratsmehrheit wird sein Erfolg davon abhängen, für jedes Vorhaben Unterstützung zu verhandeln. Der Wechsel von der SPD-Führung deutet zudem auf eine neue Ära der Kommunalpolitik hin – nach Jahrzehnten der Kontinuität.

Quelle