Dortmunder Krankenhaus testet Körperkameras gegen Gewalt in Notaufnahmen
Toralf ZänkerKrankenhaus testet Bodycams zum Schutz des Personals - Dortmunder Krankenhaus testet Körperkameras gegen Gewalt in Notaufnahmen
Krankenhaus testet Körperkameras zum Schutz des Personals
Dortmunder Klinik führt Körperkameras ein, um Gewalt gegen Mitarbeiter einzudämmen
Dortmund. Das Dortmunder Krankenhaus startet im Januar 2026 einen dreimonatigen Testbetrieb mit Körperkameras für Mitarbeiter, um gewalttätige Vorfälle zu reduzieren. Die Pilotphase beginnt Mitte Januar und konzentriert sich auf die Notaufnahmen der Standorte Zentrum und Nord sowie die Kinderklinik. Die Maßnahme folgt einer umfassenden rechtlichen Prüfung und wurde vom Betriebsrat des Krankenhauses genehmigt.
Der Einsatz der Körperkameras ist eine Reaktion auf die zunehmende Aggression gegenüber dem Personal, insbesondere in den Notfallambulanzen. Die Kameras werden freiwillig getragen und nur in eskalierenden Situationen aktiviert – niemals während medizinischer Behandlungen oder privater Gespräche. Ihr Einsatz beschränkt sich auf Empfangsbereiche, in denen es häufig zu Spannungen kommt.
Das Pilotprojekt läuft bis Mitte April 2026 und umfasst die wichtigsten Notaufnahmebereiche. Bei Erfolg könnte das System auf weitere Abteilungen ausgeweitet werden. Die Initiative zeigt die wachsenden Bemühungen, Gesundheitsfachkräfte vor Gewalt am Arbeitsplatz zu schützen, ohne dabei rechtliche oder ethische Standards zu vernachlässigen.






