07 March 2026, 14:12

Dortmund setzt weiter auf junge Talente statt auf teure Stars

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball davor, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Pfählen, Fahrzeugen und dem Himmel.

Dortmund setzt weiter auf junge Talente statt auf teure Stars

Borussia Dortmund plant Transfers mit Fokus auf junge Talente

Borussia Dortmund hat seine Transferstrategie für die kommende Saison vorgestellt – mit klarem Schwerpunkt auf Nachwuchsspieler. Geschäftsführer Lars Ricken bestätigte die langfristige Ausrichtung des Vereins, die auf die Entwicklung junger Talente statt auf teure, fertige Stars setzt. Finanzielle Grenzen machen Top-Transfers wie etwa Harry Kane weiterhin unrealistisch.

Die Strategie knüpft an die Investitionen des vergangenen Sommers an, als der BVB für rund 100 Millionen Euro vielversprechende Spieler aus Südamerika verpflichtete und gleichzeitig Eigengewächse aus der Akademie in den Kader holte. Zudem wurde mit Thomas Broich ein externer Experte verpflichtet, um die Nachwuchsförderung weiter zu stärken.

Dortmunds Transferpolitik konzentriert sich seit Langem auf junge Spieler mit Entwicklungspotenzial. Anders als der FC Bayern München oder andere Bundesliga-Konkurrenten setzt der Verein auf Talente, die gefördert und später gewinnbringend verkauft werden können. Diese Philosophie prägt die Transferaktivitäten, auch wenn das genaue Budget jährlich variiert.

Im vergangenen Sommer investierte der BVB gezielt in aufstrebende Talente wie Justin Lerma und Kaua Prates aus Südamerika. Gleichzeitig feierten Akademiespieler wie Luca Reggiani und Samuele Inacio ihr Debüt in der Profimannschaft. Diese Schritte spiegeln Dortmunds doppelten Ansatz wider: externe Scouting-Erfolge mit der Förderung eigener Talente zu verbinden.

Für das anstehende Transferfenster steht die Verpflichtung eines neuen Flügelspielers im Vordergrund, um die Offensive zu verstärken. Der Verein bleibt seinem Grundsatz treu, sportliche Ambitionen mit finanzieller Stabilität zu vereinen. Die Verpflichtung von Thomas Broich als Berater für die Nachwuchsförderung unterstreicht diesen Kurs und soll den Weg von der Jugendabteilung in die erste Mannschaft ebnen.

Rickens Aussagen betonen die klare Marschroute: Spieler verpflichten, die sich sportlich verbessern und gleichzeitig an Marktwert gewinnen. Zwar fielen die Neuzugänge des letzten Sommers unterschiedlich aus, doch die Strategie bleibt für die Saison 2024/25 unverändert.

Dortmunds Transferpläne zielen erneut auf junge Hochtalente statt auf etablierte Stars. Das Vereinsmodell – eine Mischung aus externen Verpflichtungen und der Integration von Eigengewächsen – soll weltklasse Spieler hervorbringen, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden. Mit Broichs Expertise und einer klaren Vision bleibt der Fokus auf nachhaltigem Wachstum, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich.

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