Dormagens neuer Integrationsausschuss startet mit klaren Zielen für Vielfalt und Zusammenhalt
Janin FinkeDormagens neuer Integrationsausschuss startet mit klaren Zielen für Vielfalt und Zusammenhalt
Erste Sitzung des Dormagener Ausschusses für Chancengleichheit und Integration
Am 13. Januar 2026 trat der Ausschuss für Chancengleichheit und Integration der Stadt Dormagen zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Das Treffen markierte den Beginn einer neuen Führungsriege: Murat Top wurde zum Vorsitzenden gewählt, unterstützt von zwei Stellvertretern. Im Mittelpunkt der Beratungen standen kultureller Austausch, Mehrsprachigkeit sowie Pläne für künftige Kooperationen in der Stadt.
Den Auftakt der Sitzung bildete eine Ehrung durch Bürgermeister Erik Lierenfeld, der Rüdiger Westerheide für sein langjähriges Engagement mit der Silbernen Ehrennadel der Stadt Dormagen auszeichnete. Im Anschluss widmete sich der Ausschuss organisatorischen Fragen.
Als neuer Vorsitzender wurde Murat Top (Union für Dormagen) bestimmt. Zu seinen Stellvertretern wurden Rüdiger Westerheide sowie Alaaddin Canti (Aktive Bürgerinitiative, ABI) gewählt. Top betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Zusammenarbeit, um das Gemeinschaftsgefühl in Dormagen zu stärken. Auf der Tagesordnung standen zunächst administrative Aufgaben: die Benennung von Bürgervertretern für die Fachausschüsse des Stadtrats, die Entsendung von Delegierten in landesweite Gremien sowie die Ausarbeitung von Vorlagen für den Rat der Stadt. Zudem beriet der Ausschuss über die Verabschiedung einer Geschäftsordnung zur Regelung der internen Abläufe.
Inhaltlich lag der Fokus auf der Förderung des interkulturellen Verständnisses. Geplant sind Veranstaltungen, die den Austausch zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen anregen und das Bewusstsein für Vielfalt schärfen sollen. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Unterstützung von Mehrsprachigkeit, um Menschen mit Migrationshintergrund den Alltag in Dormagen zu erleichtern. Die nächste Sitzung findet am 24. Februar 2026 um 17:30 Uhr im Sitzungssaal des Neuen Rathauses statt.
Mit der ersten Sitzung hat der Ausschuss die Weichen für seine künftige Arbeit gestellt: Die neuen Verantwortlichkeiten wurden verteilt, und erste Initiativen zur Förderung von Integration durch kulturelle und sprachliche Projekte wurden auf den Weg gebracht. Die Fortsetzung der Beratungen Ende Februar soll diese Vorhaben weiter vorantreiben.






