03 May 2026, 20:12

Dormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit Schülerinitiative

Denkmal in einem Stadtplatz für Holocaust-Opfer mit einem Baum davor, einem Topfgewächs, verstreuten trockenen Blättern und Gebäuden, Fahrzeugen und Bäumen im Hintergrund.

Dormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit Schülerinitiative

Gedenkveranstaltung zum Gedenken an die Reichspogromnacht in Dormagen

Am Sonntag, dem 9. November 2025, findet in Dormagen eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht statt. Organisiert von Schülerinnen und Schülern örtlicher Schulen, markiert die Zeremonie den 87. Jahrestag der nationalsozialistischen Angriffe auf jüdische Gemeinden in ganz Deutschland. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, teilzunehmen und über die historische Bedeutung dieser Nacht nachzudenken.

Die Gedenkfeier beginnt um 18:00 Uhr auf dem jüdischen Friedhof an der Zonser Heide. Bürgermeister Erik Lierenfeld wird die Veranstaltung mit einer Ansprache eröffnen, gefolgt von einem Gebet von Regina Nawrot, stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Dormagen-Kiryat Ono. Den Abschluss der Zeremonie bildet eine Blumenniederlegung durch Lierenfeld und den Vereinsvorsitzenden Uwe Schunder.

Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums, der Hackenbroich-Realschule und des Leibniz-Gymnasiums Hackenbroich haben die Planung der Veranstaltung federführend übernommen. Besucher – insbesondere männliche Gäste – werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.

Im Anschluss an die Gedenkfeier besteht die Möglichkeit, sich in der Friedenskirche in Zons bei Suppe und Getränken zu treffen. Der Empfang bietet Raum für weiteren Austausch und gemeinsames Reflektieren in geselliger Runde.

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Die Veranstaltung erinnert an die Gewalt der Nacht vom 9. November 1938, als Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser bei koordinierten NS-Angriffen zerstört wurden. Durch die gemeinsame Teilnahme von Schülerinnen und Schülern, Vertreterinnen und Vertretern der Stadt sowie Bürgerinnen und Bürgern wird das Gedenken an die Reichspogromnacht wachgehalten und ihre Mahnung für künftige Generationen bewahrt.

Quelle