31 March 2026, 14:19

Doppelter Skandal: Osnabrücker Mann soll Ex-Frau terrorisiert und Russland-Sanktionen umgangen haben

Offenes Buch mit einer Grafik, die den Versorgungsfluss in den American Expeditionary Forces zeigt, einschließlich Text- und visuellen Komponenten der Lieferkette.

55-Jähriger soll Russland trotz Verbot Maschinenwerkzeuge geliefert haben - Festnahme - Doppelter Skandal: Osnabrücker Mann soll Ex-Frau terrorisiert und Russland-Sanktionen umgangen haben

Ein 55-jähriger Mann aus Osnabrück sieht sich in zwei getrennten Strafverfahren mit schweren Vorwürfen konfrontiert. In einem Fall geht es um den Vorwurf der Nachstellung und gewalttätigen Bedrohungen gegen seine Ex-Frau. Im anderen Verfahren wird ihm vorgeworfen, Maschinenwerkzeuge illegal nach Russland geliefert zu haben – ein Verstoss gegen die geltenden Sanktionen. Beide Ermittlungen werden nun von der Staatsanwaltschaft geführt.

Im ersten Fall wird dem Mann vorgeworfen, seine ehemalige Partnerin systematisch verfolgt zu haben. Den Behörden zufolge ortete er ihre Bewegungen mithilfe eines AirTags, drang trotz eines bestehenden Kontaktverbots wiederholt in ihre Wohnung ein und griff sie körperlich an – teilweise sogar in Gegenwart ihrer drei gemeinsamen Kinder im Alter von 6, 8 und 12 Jahren. Zudem soll er der Frau SMS mit Todesdrohungen geschickt haben, darunter die Nachricht "Ich mache sie kalt".

Das zweite Ermittlungsverfahren dreht sich um den Verdacht der Sanktionenumgehung. Der Beschuldigte soll Maschinenwerkzeuge nach Russland verschifft haben, indem er die Lieferungen in Teilsendungen aufspaltete und über Drittländer umleitete. Auf diese Weise habe er die Exportbeschränkungen umgangen. Bei koordinierten Razzien durchsuchten Beamte mehrere private und geschäftliche Objekte des Mannes, darunter ein Logistikunternehmen in Duisburg, Nordrhein-Westfalen.

Der Verdächtige wurde während der Aktion festgenommen und befindet sich bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während beide Verfahren weiterlaufen.

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin in beiden Fällen. Im Zusammenhang mit der Nachstellung wird dem Mann mehrfache Gewaltanwendung, Belästigung sowie der Bruch einer Schutzanordnung vorgeworfen. Die sanktionsbezogenen Vorwürfe unterstreichen hingegen die anhaltenden Bemühungen, illegale Exporte nach Russland zu unterbinden. Weitere rechtliche Schritte hängen von den Beweisen ab, die bei den Durchsuchungen und während der Haft gesichert wurden.

Quelle