Dieter Hecking enthüllt respektlose Entlassung beim VfL Bochum
Salvatore HarloffHecking: "Entlassung in Bochum war respektlos" - Dieter Hecking enthüllt respektlose Entlassung beim VfL Bochum
Dieter Hecking, ehemaliger Trainer des VfL Bochum, hat sich offen über seinen abrupten Abschied vom Verein im Jahr 2020 geäußert. Die Entlassung bezeichnete er als respektlos – insbesondere, weil man ihn telefonisch und nicht persönlich informiert habe. Seitdem hat die Mannschaft unter neuer Führung sowohl personelle als auch leistungsbezogene Veränderungen durchlaufen.
Hecking verließ Bochum im September 2020 nach einer Entscheidung, die er als unnötig empfand. Er hatte geglaubt, der Verein lege Wert auf Kontinuität, was seinen plötzlichen Abgang noch schwerer akzeptierbar machte. Die Nachricht wurde ihm am Telefon übermittelt – und zwar nicht von der direkt verantwortlichen Person –, was seine Verärgerung zusätzlich schürte.
Nach Heckings Abschied übernahm David Siebers interimistisch das Traineramt und stieg dafür von der U19-Mannschaft auf. Später wurde Uwe Rösler als festen Nachfolger verpflichtet. Unter Röslers Führung hat sich Bochum verbessert und belegt aktuell den 10. Platz in der 2. Bundesliga. Für die Zukunft schließt Hecking eine Rückkehr auf die Trainerbank nicht aus und vergleicht den Beruf gar mit einer Sucht. Allerdings betont er, dass er sich eine Tätigkeit in Europa wünsche – idealerweise in einem Land, in dem Deutsch oder Englisch gesprochen wird. Eine Station in Saudi-Arabien oder Dubai lehnt er aus politischen Gründen ab. Die Betreuung einer Nationalmannschaft bleibt zwar eine Option, steht für ihn aber nicht an erster Stelle.
Heckings Abgang markierte einen Wendepunkt für Bochum, das sich seitdem unter neuer Führung stabilisiert hat. Seine eigene Zukunft als Trainer bleibt zwar ungewiss, doch er hat klare Vorstellungen, unter welchen Bedingungen er zurückkehren würde. Der Verein hingegen arbeitet weiterhin an seinem Neuaufbau nach der Trennung.






