Deutsche Telekom plant 2026 Glasfaserausbau und höhere PlusCard-Kosten
Janin FinkeDeutsche Telekom plant 2026 Glasfaserausbau und höhere PlusCard-Kosten
Deutsche Telekom kündigt wichtige Schritte für Anfang 2026 an
Die Deutsche Telekom hat für das frühe Jahr 2026 mehrere zentrale Vorhaben angekündigt, darunter einen großen Ausbau des Glasfasernetzes im Ruhrgebiet sowie Änderungen bei den Leistungen der PlusCard. Zudem startet das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 2 Milliarden Euro und bereitet die Veröffentlichung der Finanzzahlen für 2025 vor, die im kommenden Monat erwartet werden.
Am 16. Januar begann die Deutsche Telekom mit dem Ausbau des Glasfasernetzes in Bochum. Das Projekt, das auf einer gemeinsam genutzten Infrastruktur basiert, wird zunächst 30.000 Haushalte anschließen, bis Ende 2029 sollen weitere 30.000 folgen. Mit diesem Ansatz sollen Kosten gespart und die Umsetzung beschleunigt werden.
Auch die PlusCard-Leistungen wurden überarbeitet: Ab Februar 2026 kosten zusätzliche PlusCards für Erwachsene 50 Prozent mehr. Gleichzeitig erhalten diese Karten nun erweiterte EU-Roaming-Flatrates, die den Leistungen der Hauptverträge entsprechen. Bereits am 5. Januar hatte die Deutsche Telekom ein Aktienrückkaufprogramm über 2 Milliarden Euro gestartet, das sich über das gesamte Jahr 2026 erstrecken und die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien verringern soll. Aktualisierte Finanzdaten werden am 26. Februar veröffentlicht, wenn das Unternehmen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegt.
Durch den Glasfaserausbau in Bochum erhalten bis 2029 insgesamt 60.000 Haushalte Zugang zu Hochgeschwindigkeitsinternet. Nutzer der PlusCard müssen ab nächsten Monat zwar höhere Kosten tragen, profitieren dafür aber von verbesserten Roaming-Leistungen. Das Aktienrückkaufprogramm unterstreicht indes die finanzstrategische Ausrichtung des Konzerns für das kommende Jahr.






