12 February 2026, 18:28

Deutsche fürchten um ihre Wasserinfrastruktur – Cyberangriffe und Sabotage alarmieren die Bevölkerung

Eine Brücke mit einem "Vorsicht temporäre Wasserleitung"-Schild, Geländer, Bäumen, Gebäuden, einer Wasserrutsche und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Deutsche fürchten um ihre Wasserinfrastruktur – Cyberangriffe und Sabotage alarmieren die Bevölkerung

Eine neue YouGov-Umfrage offenbart tiefe Sorgen um Deutschlands Wasser- und Abwasserinfrastruktur. Die Mehrheit der Befragten hält die Systeme für nicht widerstandsfähig genug, um Krisen zu bewältigen. Diese Ängste wachsen angesichts zunehmender Bedrohungen wie Cyberangriffen, Sabotage und Extremwetterereignissen.

Die Ergebnisse fallen mit anstehenden Veranstaltungen zum Thema Infrastrukturschutz zusammen, darunter der Kongress "Security Under Control" im März in Duisburg.

Die Umfrage zeigt eine weitverbreitete Verunsicherung in der deutschen Bevölkerung: 63 Prozent glauben, das Land sei schlecht oder überhaupt nicht auf Wasserversorgungskrisen vorbereitet. 66 Prozent fürchten gezielt Cyberangriffe auf die Wasserinfrastruktur, während 67 Prozent vor physischer Sabotage bangen.

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Experten nehmen diese Bedenken ernst. Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, fordert eine Neuausrichtung der Wasserversorgungssicherheit aus sicherheitspolitischer Perspektive. Gleichzeitig positioniert sich die Fachmesse IFAT München als Plattform für resilientere Infrastrukturlösungen.

Vom 17. bis 18. März widmet sich der Kongress "Security Under Control" in Duisburg diesen Herausforderungen. Im Fokus stehen OT-Sicherheit, NIS-2-Konformität, Bedrohungserkennung und Resilienzstrategien. Teilnehmer können sich auf Diskussionen zu sicheren Netzwerkarchitekturen, Identitäts- und Zugriffsmanagement sowie regulatorischen Anforderungen wie dem Cyber Resilience Act einstellen.

Praktische Fallstudien und Fachvorträge veranschaulichen den Umgang mit Bedrohungsszenarien. Ziel des Kongresses ist es, umsetzbare Lösungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen vor Sabotage, Cyberbedrohungen und Extremwetter zu präsentieren.

Die Umfrageergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit, Deutschlands Wasserinfrastruktur zu stärken. Veranstaltungen wie der Kongress "Security Under Control" und die IFAT München werden eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung dieser Schwachstellen spielen.

Im Mittelpunkt stehen Lösungen für Bedrohungserkennung, Compliance und Resilienz. Der Fokus bleibt darauf, sich auf reale Risiken vorzubereiten, um die zuverlässige Wasserversorgung der Zukunft zu sichern.