"Crashkurs NRW" in Bochum: Wenn Einsatzkräfte Jugendliche mit Unfalldramen erschüttern
Salvatore Harloff"Crashkurs NRW" in Bochum: Wenn Einsatzkräfte Jugendliche mit Unfalldramen erschüttern
Rund 680 Auszubildende und Studierende nahmen an der Veranstaltung „Crashkurs NRW“ in der Bochumer Christuskirche teil. Die landesweite Präventionsinitiative hatte zum Ziel, junge Menschen und Fahranfänger für die Gefahren rücksichtslosen Fahrverhaltens zu sensibilisieren. Berührende Schilderungen von Einsatzkräften hinterließen bei den Teilnehmenden einen tiefen Eindruck.
Das Polizeipäsidium Bochum organisierte die Veranstaltung im Rahmen seiner fortlaufenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu verbessern. Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und Kriseninterventionsteams berichteten aus erster Hand von Verkehrsunfällen in der Region. Ihre Erzählungen gingen den jungen Zuhörern sichtbar nahe.
Am „Tag ohne Verkehrstote“ setzten die Behörden 70 Einzelmaßnahmen um, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Dazu zählten verstärkte Kontrollen wie Geschwindigkeitsmessungen, Fahrzeugüberprüfungen und die Durchsetzung der Gurtpflicht. Zudem ahndeten die Beamten Rotlichtverstöße und die Nutzung des Handys am Steuer.
Die Polizei ist täglich in Bochum, Herne und Witten präsent, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Zudem beteiligte sie sich an einer „Verkehrssicherheitsmeile“ in der Innenstadt, die vom Bochumer Verkehrssicherheitsverein organisiert wurde. Im Rahmen der Aktion traten Grundschüler bei einem Verkehrssicherheitswettbewerb gegeneinander an.
Das Polizeipäsidium Bochum setzt sich weiterhin präventiv und repressiv für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein. Spezialisierte Unfallpräventionsteams arbeiten mit verschiedenen Zielgruppen zusammen und kooperieren mit Sicherheitspartnern. Für Presseanfragen stehen die Kontaktdaten über die „Polizei Bochum“ zur Verfügung.
