"COPpuccino" in Münster: Wie die Polizei mit Kaffee Vertrauen schafft
Agata Hübel"COPpuccino" in Münster: Wie die Polizei mit Kaffee Vertrauen schafft
Polizei Münster veranstaltete "COPpuccino"-Treffen im Stadtteil Coerde
Am Dienstagnachmittag lud die Polizei Münster zum "COPpuccino"-Event in den Stadtteil Coerde ein. Die offene Veranstaltung fand von 15 bis 18 Uhr statt und bot Anwohnerinnen und Anwohnern einen Raum für Gespräche und gemeinsame Aktivitäten. Ziel der Organisatoren war es, Vertrauen aufzubauen und präventive Arbeit mit niedrigschwelligen Angeboten in der Nachbarschaft vorzustellen.
Bei dem Treffen kamen Bürgerinnen und Bürger, Polizistinnen und Polizisten sowie lokale Partner zusammen, um sich persönlich auszutauschen. Die Themen reichten von Sicherheit im Viertel bis hin zum sozialen Zusammenhalt – stets mit Fokus auf praktische Lösungen. Auch Joey Kelly, der im Rahmen von data:unplugged teilnahm, beteiligte sich aktiv an den Diskussionen und Aktivitäten.
Der Verein Starke Partner organisierte zudem ein Sportprogramm an der nahegelegenen Calisthenics-Anlage. Kinder und Jugendliche konnten sich bei Bewegungsangeboten ausprobieren, während das Team des Kids' Clubs von SC Preußen Münster – unterstützt vom Maskottchen Fiffi – Spielaktionen anleitete. Im Laufe des Nachmittags reichte die Polizei 252 Kaffees, Cappuccinos und Tees an die Besucherinnen und Besucher aus.
Es handelte sich bereits um das zweite "COPpuccino"-Event der Münsteraner Polizei, beide Male im Stadtteil Coerde. Vergleichbare Initiativen sind aus anderen deutschen Städten bisher nicht bekannt. Im Mittelpunkt stand der informelle Austausch, um die Verbindung zwischen Polizei und Gemeinschaft zu stärken.
Die Veranstaltung festigte das Vertrauen zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie der Polizei und förderte gemeinsame Präventionsbemühungen. Die sozialen Netzwerke in Coerde erhielten neuen Schwung, da sich die Teilnehmenden sowohl in Gesprächen als auch bei Aktivitäten einbrachten. Die Organisatoren sehen in dem Format einen Schritt hin zu einer sichtbareren, bürgernahen Polizeiarbeit.






