Cole Campbells frustrierter Abschied: Warum Borussia Dortmund den Flügelstürmer im Januar ziehen lässt
Agata HübelCole Campbells frustrierter Abschied: Warum Borussia Dortmund den Flügelstürmer im Januar ziehen lässt
Cole Campbells Zeit bei Borussia Dortmund scheint sich dem Ende zuzugehen. Der junge Flügelstürmer, einst ein vielversprechendes Talent, hat sich in den letzten Monaten zunehmend auf der Ersatzbank wiedergefunden – und ist zutiefst frustriert. Da nun mehrere Vereine Interesse zeigen, wird ein Wechsel im Januar immer wahrscheinlicher.
Campbell war im Sommer 2022 mit großen Erwartungen in Dortmunds Nachwuchsakademie gewechselt. Doch bis 2026 kamen für ihn in der Profimannschaft nur sieben kurze Einsätze zusammen. In dieser Saison spielt er praktisch keine Rolle mehr im Kader.
Das Verhältnis zwischen dem Spieler und dem Verein hat sich spürbar verschlechtert. Berichten zufolge wird Campbells Verhalten – etwa sein Erscheinen im Trainingslager mit Luxusartikeln – von Vereinsverantwortlichen als arrogant wahrgenommen. Zudem fehlte sein Trikot mehrfach in der VIP-Präsentationszone des Teams. Die Frustration erreichte ihren Höhepunkt nach dem Klub-WM-Turnier 2025 in Campbells Heimatland. Trotz früherer Zusagen für eine größere Rolle bei seiner Vertragsverlängerung 2024 kam er in keinem Spiel zum Einsatz. Mittlerweile gilt der 20-Jährige als "zutiefst enttäuscht" und sieht keine Zukunft mehr in Dortmund. Mehrere Klubs beobachten die Entwicklung genau: VfB Stuttgart, SV Elversberg, Club Brügge, RSC Anderlecht und FC Midtjylland sollen ihm im Januar 2026 einen Neuanfang ermöglichen wollen.
Campbells Abgang würde das Ende eines schwierigen Kapitels bei Borussia Dortmund markieren. Mit mehreren Interessenten in den Startlöchern könnte er bald anderswo regelmäßig Spielpraxis sammeln. Der BVB hingegen wird versuchen, einen Schlussstrich unter eine Situation zu ziehen, die sich in den letzten Monaten immer weiter zugespitzt hat.






